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Ich bin, ſagt er, Augenzeuge einer großen Menge von Thatſachen, die dieſe Meinung beſtaͤtigen, ſo daß ich ganz und gar nicht zweifele, man koͤnne den Boden nie zu klar arbeiten.„
Daß der Boden ſich dadurch, daß derſelbe rech klar gepuͤvert und der Atmoſphaͤre ausgeſetzt wird, ſehr verbeſſern laͤßt, iſt eine bekannte Thatſache; allein daß er durch die Puͤlverung geſchickt wird mehrere gute Ernten nach einander ohne Duͤngung zu liefern, iſt ein Umſtand, den ich noch nicht hin⸗ laͤnglich erprobt habe. Indeſſen laͤßt mich doch das Reſultat zweier kleiner Verſuche, die ich in St. He⸗ lena gemacht habe, vermuthen, daß die Wirkungen der Atmoſphaͤre auf das Wachsthum und Gedeihen der Pflanzen weit groͤßer ſind, als man gemeinig⸗ lich glaubt.
Dieſe Verſuche wurden im Jahr 1810 ange⸗ ſtellt, um zu erforſchen, ob es nuͤtzlich ſey das Land haͤufig zu bearbeiten. Ich waͤhlte einen undankba⸗ ren Boden, der aus einer Miſchung von blaßbrau⸗ nem Thon beſtand, und der theils von allem Pflan⸗ zenwuchſe voͤllig entbloͤſt, theils nur mit einigen Graͤ⸗ ſern von der ſchlechteſten Sorte beſtanden war. Ein Platz, zwei Ruthen(engl.)*) lang und eine Ruthe breit, wurde zu den Verſuchen ausgewaͤhlt und in zwei gleiche Theile getheilt. Nro. 1. wurde den 11. December mit dem Spaten zehn bis zwoͤlf Zoll tief umgegraben und von dieſem Tage an bis zu dem, wo es beſtellt wurde, naͤmlich bis zum 23. Februar 1811 in gleichen Zwiſchenraͤumen fuͤnfmal bearbeitet und umgegraben. Die eine Haͤlfte wurde mit Kartoffeln belegt, die andere mit Gerſte beſaͤet. Nro. 2. wurde nur ein einzigesmal bearbeitet und ganz auf gleiche Weiſe belegt und beſaͤet.
*) Die engliſche Ruthe(rod) iſt 16 Fuß 6 Zoll lang.


