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Oberflaͤche liegen, mit in die Erde vergraͤbt, legt man den Grund zu allen den koſtſpieligen und muͤh⸗ ſeligen Arbeiten, welche man nachher am Boden ver⸗ richten muß. Um alle dieſe Uebelſtaͤnde zu vermei⸗ den, muß man auf eine andere Weiſe verfahren. Es iſt hinlaͤnglich die Ackerkrume bis zu einer ge⸗ hoͤrigen Tiefe zu zerkleinern und klar zu machen und die Unkrautſaͤmereien, auf die von mir angezeigte Weiſe, durch Verbrennen der Stoppeln mit einem Theile der Oberflaͤche, zu zerſtoͤren; der Boden, wel⸗ cher dadurch ſehr rein und vollkommen gepülvert wird, iſt alsdann voͤllig geſchickt den Samen auf⸗ zunehmen, ohne uns den Verluſt der Bodenrente und der Abgaben eines ganzen Jahres zuzuziehen, und zwar mit einem Aufwande, welcher in Vergleich mit jenem, den die Brache nach ſich zieht, für ganz unbedeutend anzuſehen iſt*).
Viertes Kapitel.
Von den Vortheilen der vollkommenen Puͤlverung der Acker⸗ krume, welche das neue Syſtem gewährt.
Bei der Entwickelung meines neuen Kulturſy⸗ ſtemes habe ich zuvoͤrderſt gezeigt, wie ich ſtufen⸗ weiſe zu einer ſehr großen Erſparung in der Duͤn⸗ gungsart des Bodens gelangt bin, und darauf die Mittel angegeben, die ich zu einer voͤlligen Abſchaf⸗ fung der Brache dienlich erachte und ſelbſt ange⸗
*) Wenn gleich bei uns die Kulturkoſten im Vergleich mit den Angaben unſers Verfaſſers uͤber die Kulturkoſten in England, ſehr gering ſind; ſo laͤßt ſich doch nicht in Ab⸗ rede ſtellen, daß auch in Deutſchland die Brache verhaͤlt⸗ nißmäßig ſehr koſtſpielig iſt, und daß auch die deutſchen Oekonomen durch Abſchaffung derſelben ſehr viele Vortheile haben wuͤrden. Schade nur, daß hier und da der Abſchaf⸗ fung derſelben faſt unbeſiegbare Hinderniſſe im Wege zu
ſtehen ſcheinen!


