Herr Staats⸗Rath Thaer, der ſich nunmehr auch den groͤßten Theil des Winters hier auf⸗ halten wird, traͤgt die allgemeine landwirth⸗ ſchaftliche Gewerbslehre, mit Zugrundlegung ſei⸗ nes Leitfadens dazu, jedoch nach einer fuͤr An⸗ faͤnger angemeſſenen Ordnung der Materien, und mit der hier ſtatt findenden Hinweiſung auf das Techniſche und die Manipulation, vor.
Daneben die Lehre von der Haltung und Zucht des Viehes jeder Art, die im Winter am beſten ſinnlich dargeſtellt und beobachtet werden kann.
Hiermit treffen Herrn Stoͤrigs zoonomiſch⸗ pathologiſche Vortraͤge zuſammen, die in die praktiſche Lehre der Thierheilkunde uͤbergehen.
Herr Prof. Koͤrte traͤgt die reine Mathema⸗ tik— doch zur Erregung des Sinnes dafuͤr ſchon mit Hindeutungen auf den praktiſchen Ge⸗ brauch derſelben fuͤr Landwirthe— vor.
Ferner lehrt derſelbe die Chemie in ihren Grundprinzipien mit allen zur klaren Anſicht der⸗ ſelben erforderlichen Experimenten, aber mit be⸗ ſonderer Beruͤckſichtigung ihrer Anwendung auf die Landwirthſchaft und die damit in Verbin⸗ dung ſtehenden techniſchen Gewerbe; wobei er in der Folge den Zuhoͤrern Gelegenheit giebt, bei chemiſchen Analyſen ſelbſt Hand anzulegen.


