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Resultate der Versuche über Erzeugung und Gewinnung des Düngers : wie solcher unter bestimmten Verhältnissen aus Futter und Einstreu bei Haltung der Pferde, des Rindviehes und der Schaafe entsteht ; nebst einer Berechnung oder Ausmittelung des Gewichts und Maaßes von denjenigen ländlichen Erzeugnissen, welche zur Ernährung der Thiere und Erzeugung des Düngers am gewöhnlichsten angewandt werden ; desgleichen Versuch zu einer Werths-Vergleichung der vorzüglichsten Ackerbau-Erzeugnisse nach Roggen-Körner-Werth, wie solche ... bei dem Gute Schierau angenommen und berechnet werden / vom Königl. Amts-Rathe Block. Mit einem Vorw. und Anm. vom Staats-Rathe Thaer
Entstehung
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No.

Duͤnger⸗Erzeugung von Einſtreu⸗Stroh.

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100 Pfund Einſtreu⸗Stroh

Gewicht und Aus

Maaß des entſtandener Duͤnger. Streu⸗Strohes

zur Zeit des

Verbrauchs. Gewicht. Maaſß.

a. b. a. b.

2 im im im S8 85 feuch⸗ſtrock⸗ natuͤrlich imn S 5 ten nen feuchten trocknen E. 8 Zuſtande. Zuſtande. pfd. E.F. C.Z.] Pfd.(Pfd.] E. F. C.Z. C.F. E.Z.

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100 Pfund Roggenſtroh als Einſtreu fuͤr die Pferde verbraucht, geben,

wenn das Stroh in richtigem Ver⸗

haͤltniß zur Futterung eingeſtreut wird und der Duͤnger 8 Tage lang eim Stalle liegen bleitnt⸗

100 Pfund Roggenſtroh im zuſammen⸗ gedruͤckten Zuſtande fuͤllen ein Maaß von 20906 Cubikzoll.

100 Pfund Roggenſtroh als Einſtreu fuͤr die Kuͤhe verbraucht, geben, wenn das Einſtreuen im richtigen Ver⸗ haͤltniß zur Futterung geſchieht und der Duͤnger im Stalle 3 Wochen lang liegen bleibt⸗ 2

100 Pfund Roggenſtroh, als Einſtreu fuͤr die Schaafe verbraucht, geben, wenn die Einſtreuung im richtigen Verhaͤltniß zur Futterung geſchieht und der Duͤnger 8 Wochen im Stalle verbleibt-

2 2 100 Pfund von Weitzen⸗, Gerſte⸗, Hafer⸗ und Erbſen

100 12 170

100 12 170

100]12 170

2284

269½

206*5G ſtroh

96 9 246 10 699

971 8[1437 9[1172

V

95 9127] 10 281 geben nicht mehrern Duͤnge

r

in Volumen als das Roggenſtroh; erſtere Stroharten haben zwar ein groͤßeres Belumen, dieſes ſchwindet aber bei Entſtehung des Duͤngers und Verſuche haben gezeigt, daß⸗ wenn genannte Strohgattungen zur Einſtreu verbraucht werden, die Duͤngermaſſe ſich ſchneller in der Stallung erhitzt und daß durch dieſe Erhitzung oder ſchnellere Gaͤhrung ein groͤßeres Minus an Gewicht entſteht. Hafer- und Gerſtenſtroh bewirken letzteres am

mehrſten. Wenn daher von Koͤrpermaſſen die Rede iſt, ſo geben ro0 Pfund Somme⸗

rungsſtroh als Einſtreu benutzt, eben ſo viel Duͤnger als 100 Pfund Roggenſtroh, im Gewichte aber bei jeder Thiergattung 100 Pfund Sommerſtroh 2 Pfund Duͤnger im trockenen Zuſtande weniger als das Roggenſtroh. 1