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Vergleichende Versuche über Schaaffütterung in Beziehung auf Wollertrag : angestellt auf dem Königlichen Amte Petersberg in den vier Wintern 1821 bis 1825 / von C. Caspari
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ſchaffenheit waͤhrend der diesjaͤhrigen Winterfuͤtterung, denn die Qualitaͤt der gereichten Nah⸗

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3 alſo jetzt 12 Pfd. weniger als im vorigen Jahre, und doch war die gere Teſchte Winterfäͤterung

zieilich dieſelbe, und zwar bei der ſten Partie noch etwas ſtäͤrker, bei der folgenden 2ten Partie gleich, bei der Aten auch ziemlich gleich und nur bei der 3ten Partie ein wenig gerin⸗ ger. Die Urſache des wenigern Wollertrages ſuche ich nun allein in der Witterungs⸗ Be⸗

rungsmittel war ſicher ſo gut, und vielleicht beſſer, als fruͤher, und rauhe, austrocknende Winde, die waͤhrend der Fruͤhlings⸗ Weidezeit haͤufig weheten, aͤußern eine ſo gewaltige Wirkung auf das Gewicht der Wolle doch nicht. Der Winter dagegen war allzu gelinde und ſcheint in ſolcher Art den Wollwuchs nicht zu befoͤrdern. Man will ſchon bei andern pelztragenden Thie⸗

ren wahrgenommen haben, daß die Pelze um ſo dichter und beſſer werden, je ſtrenger der Win⸗

ter iſt, weil die Thiere allerdings in kalten Wintern einer waͤrmeren, ſchuͤtzendern Decke mehr

beduͤrfen, als bei gelinderer Witterung. Dieſe Wahrnehmung ſcheint auch bei dem Schaafvieh zuzutreffen, und finde ich ſie ſehr natuͤrlich. Man hoͤrt in dieſem Jahre von allen Seiten, daß

die Wolle wenig gewogen, daß ſchlecht abgeſchnitten, dagegen war man im vorigen Jahre uͤberall

mit dem Wollertrage ſehr zufrieden. Der ſehr ſtrenge Winter hatte wahrſcheinlich den Thieren

die ſtaͤrkſte Deckung gegeben. Die Schur von 1822 fiel wenig beſſer aus als die jetzige von

1824, vermuthlich weil der Winter von 1822 eben ſo milde war als der letzte. Ein Beweis

oder eine Beſtaͤtigung obiger Wahrnehmung. Der Winter von 1822 war eigentlich noch ge⸗

linder als der letztverfloſſene, und wirklich war die Wolle auf meinen verſuchsweiſe genaͤhrten

Thieren noch etwas leichter als in dieſem Jahre, denn wenn auch 20 Stuͤck damals 42 ½ Pfd.

Wolle, und jetzt nur 40 Pfd. gaben, ſo waren ſie auch damals um vieles kraͤftiger genaͤhrt worden, als im letzten Winter.

Wenn ich das gereichte Heu und die gegebnen Koͤrner auf Heu ſummariſch reducire, Stroh aber nicht berechne, weil es bei jedem Fuͤtterungs⸗Verſuche ziemlich in derſelben Quantitaͤt ge⸗ geben wurde, ſo finden wir bei den angeſtellten 3 Fuͤtterungs⸗Verſuchen zwiſchen Nahrung und

Wollprodurtion folgendes Verhaͤltniß;; in folgenden Vieh⸗ Schurzen emfingen 20 Stuͤck der

Anno 1822 50 40 30. 20 20 20 4 1823 30 20 20 20 25 1824 34 24 14 15 ½ 14 15 ³3 24 Die Wolle 8 wuchs aber liefertemn Tager Wolle. 344 Anno 1822 40 12 431, 40 ⁄1e 43 41 40 39929 1823 54 36 53 86 50185 51 52 ½6 8359 1824 42 15 42,5 36 38 5 36ʃ½ Summa taͤglich Heu 114 84 65 43 55 ¾ 64 Wolle.. 143 ☛☚ 1392 127 s 1335 1312 ... 3 Hier⸗

ſſten Partie, 2ten 3t 4t 5t 6t Iäslich peu 1ſardte zun de uehe 9, Pra g

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