— 30— 5 Transport. 7 Rthl. 19 Gr. 5 Pf..
3) 150 Pfd. Erbsſtroh, à 100 gfd. 12 Gr. zur Stelle—„ 18„— 4) 150 Pfd. Gerſtenſtroh, à 100 Pfd. 9 Gr. zur Stelle—„ 13„ 6 9.
5) Faͤr Raufen, Krippen, Eimer u. ſ. w. 2 bis 3 Gr. und die Abwartung durch Leute 8 bis 10 Gr.....— 12 1 8* Im Ganzen auf 30 Tage. 9 n 15 e— Pf. Davon waͤre aßzurechnen fuͤr gewonnenen Dinget nach der— Meyerſchen Formel: Aus 270 Pfd. Hafer 864 Pfb.]„„„.. Aus 500 5 Stroh 1350 4 2214 pfb. nur 1 ⸗„ 3—. denn ich glaube nur etwa 3 von dieſer berechneten Pfundzahl er⸗ halten zu haben.
. Mithin koſtete es wirklich auf 30 Tage. 8 Rthl. 1 Gr.— Pf. Betruͤge auf die gewoͤhnlichen 5 Wintermonate, vom 10ten November bis 10ten April, 42 Rthl. 12 Gr., und auf 1 Tag 6 Gr. 9 ½˖ Pf..
. Wenn man dagegen von 20 Stuͤck Erſtlingen 53 Pfb. Wolle ſchnitte, wie der 5te Schurz
lieferte, und der Stein 18 Rthl. koſtete, ſo machte dies 43 Rthl. 8 ½ Gr., und davon noch 19 Gr. fuͤr das Abſchneiden, 4 Gr. fuͤr das Waſchen„ 4 Gr. fuͤr das Verfahren der Wolle,
im Ganzen 18 Gr., ſo bleiben fuͤr 53 Pfb. Wolle nur 42 Rthl. 14 Gr. 8 Pf., welche mit
ihren Productionskoſten zu 42 Rthl. 12 Gr. ziemlich balanciren, und doch iſt fuͤr Sommer⸗
weide, Riſiko u. ſ. w. Nichts gerechnet.
4 Ich glaube aber auch, daß eine 5 Monate fortgeſetzte Winterfütterung der berechneten Art mindeſtens 4 Pfund Wolle, à 19 ⅞ Gr., oder fuͤr 3 Rthl. 6 Gr. 8 Pf. mehr erzeugen ürde— als die ſpaͤrliche Herbſtweide.
Der Wollpreis iſt abſichtlich binig u beim Hafer und Stroh nd die wirklich be ſtandenen Preiſe angenommen.
Wollte man das Stroh, in ſofern es ſelbſt geerntet wird und nicht angekauft zu werden braucht, nicht zu Gelde, und etwa fuͤr den daraus erzeugten Duͤnger rechnen, ſo koſtete eine monatliche Fuͤtterung nur 7 Rthl. 7 Gr. 2 Pf, und auf 5 Monate 36 Nihl. 11 Gr. 10 Pf., wofuͤr denn 53 bis 57 Pfd. Wolle gewonnen wuͤrden.
Amt Petersberg, im Juni 1823. 1*


