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Vergleichende Versuche über Schaaffütterung in Beziehung auf Wollertrag : angestellt auf dem Königlichen Amte Petersberg in den vier Wintern 1821 bis 1825 / von C. Caspari
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M Partien MNer. 1. 2. 3. 4. 5. Alſo täͤglich auf 20 Stuͤck reſp.. 70 Pfd. 65 ½ Pfd. 66 ½2 Pfd. 65 Pfd. 68 ½ Pfd. Und zwar:* 1) an conſiſtenten Theilen... 32 ¾

28 ½ 30 ‧⸗⸗ 25 ½

4 27i. 4

2) an fluͤſſigen Theilen.... 38 38 384 ⅓½ 35 43 Auf's Stuͤck eirca taͤglich ad 1. 135 1 13 1 d ad 2. 119 2 120 1 ¾ 2 ¾

Hierbei muß ich zur weitern erläuterung uͤber Maaß, gewich und Qualitat der Fältte⸗

rungsmittel noch bemerken: 1) Der gereichte Hafer war ſo leich, daß ich die Metze nur zu 3 Pfd. annehmen durfte,

und bei ſeiner Vergleichung gegen die übrioen Banerungaite iſt auch nur das Gewicht be⸗

rechnet.

9 Pfd. angeſchlagen, er war durchaus ohne Graͤſer oder Kraͤuter. 3) Das Kleeheu war nicht vorzuͤglich, daher ſind 10 Pfd. gleichgeſchaͤtzt 1 ¾ Metze oder 4 ½ Pfd. des oben als leicht beſchriebenen Hafers.

4) Erbsſtroh war gut, hatte viel feine Blaͤtter und das Gerſtnſtr war weich, ohne

Gras und Kraͤuter. 5) Die Trankwaſſer⸗ Angabe iſt nach verſchiedenen Beobachtungen gentacht. Eine derglei⸗ chen zeigte, daß innerhalb 16 Tagen von der iſten und 2ten Partie 496 Maaß, von der 3ten

und 4ten Partie 4³6 Maaß, und von der 5ten Partie 288 Maaß geſoffen wurden. Das Pe⸗

tersberger Maaß iſt zu 2 Pfd. 14 eth. gerechnet.

6) Beim Quellen der Erbſen, 24 Stunden lang, wird das Gemaͤß derſelben verboppelt, nicht aber ihr Gewicht, d. h. aus 1 Schfl. werden 2 Schfl., aber nicht aus 96 Pfd., welche 1 Schfl. wiegt, 192, ſondern nur 164 Pfd. Nichtgequellte Erbſen verhalten ſich mithin zu

gequellten dem Gemaͤß nach wie 96 zu 192, dem Gewichte nach aber nur wie 96 zu 164.

7) Von den gereichten Futter⸗Quantitaͤten blieb in Raufen und Krippen entweder gar nichts, oder doch ſo hoͤchſt wenig übrig, daß es wahre Kleinlichkeitskraͤmerei geweſen waͤre,

wenn man es haͤtte zuruͤckwiegen wollen. Nur die 3te Partie, welche blos Kleeheu und keine

Koͤrner erhielt, ließ wohl zuweilen von den haͤrteſten Stengeln 4, 6 bis 8 Loth uͤbrig; beim kurzen Futter betrug dies Uebrigbleibende ſelten ein Paar Loth, und beim Erbsſtroh wogen die ſich zuweilen vorfindenden harten Stengel auch nie mehr. Dies war bei der Verſuchsfuͤtterung

im vorhergehenden Jahre anders, indem ſich da vom Haͤckſel jedes Futters 1, bis 2, ja 3 Metzen, und vom Stroh ¼, 1 bis 2 ½ Pfd. als uͤbrig vorfanden, und zwar bei jeder 1 Partie von Schaafen. Aber es wurden auch im Jahre 18 ½ ½ groͤßete Quantitaͤten vorgefuͤt⸗

2) Der Scheffel Noggenſtroh⸗ Haͤckſel iſt, da er nicht ſehr fein geſchnitten worden, zu

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