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Gerſte— Klee— Weitzen— Hafer mit Klee— 4 Dreeſchjahre.*)
Ich muß bitten, mir fuͤr jetzt den Erweis der Richtigkeit der angegebenen Verhaͤltniſſe zu erlaſſen, weil, wenn ich auch auf die Thaerſchen und v. Wuͤlffenſchen Werke verweiſen wollte, doch noch eine eigne Abhandlung erfordert wuͤrde, um ſie ganz verſtaͤndlich zu machen und meine Abweichung von ih⸗ nen zu rechtfertigen. Es kommt ſogar hier nicht ſehr darauf an, ob man mit dieſen Angaben genau einver⸗ ſtanden iſt, da ſie in allen 5 Tabellen dieſelben ſind, und hier nur von einer Vergleichung derſelben unter einan⸗ der die Rede iſt. Bey der Berechnung der Kraft, die der Boden durch das Mergeln erhaͤlt, habe ich mich genau nach Herrn Iverſens Angaben uͤber die Vergroͤßerung der Erndten durch das Mergeln gerichtet. Was mit demſelben Reichthume mehr geerndtet worden, wird natuͤrlicher Weiſe auf Rechnung der Kraft gebracht.
Nro. 1.
Erſtes Jahr. Wenn die Koppel nach Braache und Duͤngung im Stande iſt, das 7te Korn Weitzen zu geben, ſo beweißt dies eine Frucht⸗ barkeit von 5040, welche, da die Fruchtbar⸗ keit als das Product zweyer Faktoren, von de⸗ nen Einer die Kraft, der andere den Reichthum
des
*) Gegen dieſe Rotation hatte ich uͤberdem noch zu erinnern, daß der mit Hafer geſaͤete zu ſchnell auf den mit Weitzen geſaͤeten Ktee folgt, um bey der Weide von bedeutendem
Nutzen zu ſeyn.


