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Der Mittelertrag von einem Hektar Hafer waͤre nach obigen Angaben an Stroh 4218 Kilogr.
Dieſes Medium, welches das des Rockens und Weitzens betraͤchtlich uͤberſteigt, iſt allerdings zu hoch. Die Hafer⸗ aͤrndte von 1825 war die ſtrohreichſte, die wir noch in Hohenheim hatten, und doch gab ſie um 1000 Pfd. weniger Stroh als das angefuͤhrte Medium. Die ungemeine Staͤrke dieſes leztern ruͤhrt aber offenbar von dem ungemeinen Er— trag her, welchen Dr. Burger aus ſeinen Erfahrungen an⸗ giebt. Ohne dieſe auch nur im allergeringſten bezweifeln zu duͤrfen, kann ich doch nicht anders, als ſie nur als Aus⸗ nahme vom Allgemeinen anſehen. Laſſen wir ſie dem zu Folge aus dem Durchſchnitte als zu hoch, und die Moͤl— linger'ſche als zu gering weg: ſo ergiebt ſich ein anderer Durchſchnitt von 2964 Kilogramme, welcher beſſer mit dem der uͤbrigen Getreidearten vereinbar iſt.
H. Block rechnet in ſeiner Wirthſchaft, bei einer guten Aerndte, auf 3960 Kilogr. Haferſtroh vom Hektar.
f. Mai s.
Nach einem Medium, das bei dem Abſchnitte uͤber den Mais vorkommen wird, glaube ich den Strohertrag dieſer Frucht nicht hoͤher als zu 4513 Kilogrammes vom Hektar annehmen zu koͤnnen.
g. Hirſe. Nach Burger that das ausgetrocknete Stroh von einem Joche gewogen im Februar 4104 Pfd. wiener Gewicht, oder vom Hektar 3997 Kilogr.


