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Der Ertrag zu Hohenheim, freilich nur von einem Jahre, das Stroh der vorhergehenden wurde, leider, nicht gewogen, betrug
an Stroh.......„.. 2381 Kilogr. an Wirrbunenn 709 an Spreuer.......⸗ 439
Der Geſammtſtrohertrag vom Hektar war alſo 3529 Kilogr., alſo hier uͤber 1000 Kilogr. mehr als bei Moͤllinger. Ich vermuthe aber, daß dieſer Wirrbunde und Kaff nicht in die Strohrechnung mit aufgenommen hat. Es waͤre ſich wirklich zu wundern, wenn der Dinkel nicht eben ſo viel Stroh als der Weitzen abwerfen ſollte.
Der Hektar an lezt gedachtem Orte im Jahre 1823 gab 2028 Kilogramm Dinkel, das Verhaͤltniß des Strohes zum Korne war alſo wie 100 zu 57,3.
Da dieſes Verhaͤltniß des Strohes zum Korne geringer ſcheint wie das des Weitzens: ſo muß ich erinnern, daß hier die Huͤlſen in dem Korngewichte mit inbegriffen ſind. Enthuͤlſt werden jene 2028 Kilogr. Dinkel und etwa 1430 Kilogr. Kernen geben, und dann wird das Stroh ſich dazu verhalten wie 100 zu 42, und dieſes Verhaͤltniß gliche bei⸗ nahe dem, welches auch bei dem Weitzen hervorgehen muͤßte. Bei einem 1824 angeſtellten genauen Verſuche erhielt ich auf demſelben Felde, bei gleicher Ausdehnung, von Talawera⸗ weitzen an Stroh 379 Pfd., an Kaff 27 Pfd. Total 406 Pfd. Vom Dinkel erhielt ich an Stroh 396 Pfd., an Kaff 11 Pfd. Total 407 Pfd. Nur gab der Dinkel beim Ger⸗ ben noch 44 Pfd. Huͤlſen weiter.


