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Vergleichende Versuche über Schaaffütterung in Beziehung auf Wollertrag : angestellt auf dem Königlichen Amte Petersberg in den vier Wintern 1821 bis 1825 / von C. Caspari
Entstehung
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Der Wollertrag war in dieſem Jahre, wie Anno 1822, gering, weil der Winter eben⸗ falls ſo gelinde war, und daher den Wollwuchs nicht beförderte. Das Vieh war ſonſt gut und viel beſſer genaͤhrt, als im vorigen Jahre 1823. Die alten Merzſchaafe lieferten freilich um ein Paar Stein zu wenig. Die Wolle wuchs gerade 366 Tage, vom 3ten Juni 1823 bis 3ten Juni 1824.

4) Im Jahre 1825 abgeſchnitten von:

1) 80 Stuͤck Verſuchs⸗Erſtlingen....... 158 Pfd. oder 7 St. 4 Pfd. 72 Erſtlingen, nach Verhaͤltniß hener.. 130. 5 o 20 von 152 Stuͤck 13 Stein 2 Pfd. 1

2) 80 Stuͤck Verſuchs⸗Jaͤhrlingen........ 149. 6 17

80 Jaͤhrlingen, nach Verhaͤltniß jener 130 5 20

von 160 Stuͤck 12 Stein 15 Pfd.

3) 76 Stuck Gjaͤhrigen Hammeln 4 55. Sjaͤhrigen* incl. 7 Boͤcke 34. 610 3 27 16

95 alteren. von 226 Stuͤck 7 Stein 16 Pfd. 4) 70 Stuͤck Gjaͤhrigen,

80 Siaͤhrigen. 132 alteren voon 282 Stuͤck 24 Stein 2 Pfd. 820 Stuͤck im Ganzen gaben in Summa.... 1707 Pfd. oder 77 St. 13 Pfd. Mithin im Durchſchnitt circa 10⅝ Stuͤck 1 Stein, oder von 100 Stuͤck 92 Stein.

Wegen ungewoͤhnlicher Milde des Winters fiel auch in dieſem Jahre der Wollertrag ge⸗ ring aus, wie 1822 und 1824, obwohl das Vieh noch beſſer als im vorigen Jahre genaͤhrt worden war. Hammel lieferten uͤber 12 Stein vom Hundert, Mutterſchaafe nur 8 ¾ Stein. Die Wolle wuchs aber im Ganzen auch nur 343 Tage, naͤmlich vom 4ten Juni 1824 bis 12ten Mai 1825.

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