( 22) durch, wenn man die kleine Wirthſchaft lieber in⸗ tenſio nennen will, wird ſie um nichts beſſer. Nur darauf kommt es an; ob die eine oder an⸗ dere Art Wirthſchaft mehr erzeugt und einbringt;
und dann neigt ſich unfehlbar in volksarmen Pro⸗
vinzen die Waage auf die Seite der großen Wirthſchaften. Dort wird mit wenigern Kraͤf⸗ ten mehr ausgerichtet, und der groͤßere Umfang der Laͤndereien geſtattet die Wechſelwirthſchaft und Futtergewaͤchsbau weit beſſer in den gehoͤri⸗ gen Intervallen, die die Erbauung manches Ge⸗ waͤchſes erfordert, als es auf den eng beſchraͤnkten Laͤndereien kleiner Wirthſchaften moͤglich iſt v).
vI) Eine intenſive Wirthſchaft heißt: wenn ich ein gegebenes Maaß von Kraͤften auf die Cultur eines kleineren Areals verwende; eine extenſive Wirth⸗ ſchaft: wenn ich daſſelbe Maaß von Kraͤften zur ſchwaͤ⸗ cheren Cultur einer groͤßeren Flaͤche verwende. Das Intenſive und Extenſive hat mehr Bezug auf die Kraͤfte; die Groͤße oder Kleinheit mehr auf den Grund und Boden einer Wirthſchaft. Es iſt keines⸗ weges gleichbedeutend; große Wirthſchaften koͤnnen al⸗ lerdings ſehr intenſio ſeyn, wenn das Maaß der da⸗ rauf verwandten Kraͤfte groß genug iſt nach Verhaͤlt⸗ niß ihres Umfanges. Nur iſt dieſer Fall ſelten, weil der Beſitzer dies große Maaß von Kraͤften nicht hat oder ſie nicht verwenden will. Bei kleinen Wirthſchaf⸗
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