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Über große und kleine Wirthschaften und über Werthschätzung des Bodens / von A. Thaer
Entstehung
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(8.)

großen Wirthſchaft ein Arbeiter, wie dieß wohl uͤberall bei gehoͤriger Leitung und Aufſicht geſchieht beſonders des Sommers von Son⸗ nenaufgang bis Sonnenuntergang, bei bloß 1 Stunde bis auch wohl 2 Stunden Ruhe zum Fruͤhſtuͤck und Mittag, in fortwaͤhrender Thaͤ⸗ tigkeit erhalten wird: ſo daͤchte ich thaͤte ein Menſch vollauf ſo viel als ihm die Natur zum Geſetz macht k). Erwartet man in einer kleinen Wirthſchaft noch mehr von ihm: ſo erwartet man etwas Ueberſpanntes, und findet ſich wahr⸗ ſcheinlich fuͤr die Dauer betrogen. Ohnedies ſtrengt der Menſch in der Regel ſeine Kraͤfte nicht

deshalb an, um zu arbeiten, ſondern er arbeitet

um ſich Gemaͤchlichkeit und Ruhe zu erringen 1).

kruͤckelt ihr das andere. Eine Anſtrengung, die einen ſklaviſchen Arbeiter ganz erdruͤcken wuͤrde, kann der freie, zu ſeinem eigenen Nutzen und gewiſſermaa⸗ ßen zu ſeinem Vergnuͤgen arbeitende, ohne alle Ent⸗ kraͤftung aushalten. Heiterkeit des Gemuͤths und freie Willkuͤhr hat einen unglaublichen Effekt auf die Mus⸗ keleraft des Körpers, ſelbſt in Anſehung ihrer Aus⸗ dauer. D. H.

k) Es koͤmmt hier nicht auf die Arbeitszeit an.

Es kann viele Zeit mit Nichtswuͤrken hingebracht wer⸗ den, und mit dem Schein als ob man etwas thue. D. H. 1) Wer fuͤr ſich ſelbſt arbeitet, dem macht doch