(565— 5) Ferner glaube ich, aus den obigen Saͤtzen richtig folgern zu koͤnnen, daß, beſonders in volksarmen Provinzen, die großen Wirthſchaf⸗ ten mehr zum allgemeinen Wohlſtand beitragen, als die kleinen e). Denn nach Maaßgabe des groͤßern Effects der Kraͤfte und Anſtrengung ſei⸗ ner Arbeiter kann der große Wirth ſolche beſſer lohnen und unterhalten, als der kleine Wirth ſich durch ſeine eigne Wirthſchaft ſelber naͤhren kann k).— Das beſſere oder ſchlechtere Lohnen der Arbeiter iſt indeſſen ein relativer Begriff. Wo viel baares Geld im Umlauf iſt, und die Le⸗
eine menſchliche d. h. ſtaatsbuͤrgerliche Exiſtenz haben konnten! H. H.
e) Die Volksarmuth ruͤhrt aber ohne Zweifel von dem Mangel kleiner freier Wirthſchaften her, die of⸗ fenbar mehreres Leben hervorbringen und erhalten. Groͤßeren Wohlſtand Einzelner koͤnnen ausſchließlich vorhandene große Wirthſchaften vielleicht mehr bewir⸗ ken, aber nicht allge meinen Wohlſtand. D. H.
f) Wenn er es auch koͤnnte, ſo wird er es doch nicht thun. Und die Anſtrengung der Kraft konnte doch unter den bisherigen Verhaͤltniſſen unmoͤglich ſo groß ſeyn, wie ſie der kleine Wirth, der fuͤr ſich ſelbſt arbeitet, aͤußern wird. Nur durch Bezahlung nach dem M aaße der Arbeit kann eine faſt gleiche An⸗ ſtrengung bewirkt werden. D. H.


