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Leitfaden zur allgemeinen landwirthschaftlichen Gewerbs-Lehre / vom Staatsrath Thaer
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230 Buchfuͤhrung.

nen. Es iſt dabei mehrentheils vor allem auf eine ge⸗ wiſſe Geldertrags⸗Summe abgeſehen, die nicht nur uͤber⸗ haupt herauskommen, ſondern auch zu gewiſſen Termi⸗ nen da ſeyn ſoll. Da ſie nur nach Wahrſcheinlichkei⸗ ten gemacht werden koͤnnen, mithin unſicher ſind und man doch ihre Erfuͤllung in der Regel verlangt; ſo iſt es Grundſatz alles eher zu geringe als zu hoch anzuneh⸗ men. Daraus folgt dann aber haͤufig, daß man ſich mit dem Geringern begnuͤgt, wenn man das Hoͤhere wohl haͤtte erreichen koͤnnen und die Beiſpiele ſind nicht ſelten, wo ſolche Etats dadurch nachtheilig gewirkt ha⸗ ben. Indeſſen koͤnnen ſie zuweilen noͤthig ſeyn.

31 Cnn Rac. 337.

Man theilt ſie in den Natural und Geld⸗Ektat. Der Natural⸗Etat enthaͤlt zuerſt einen Voranſchlag der Producte, die man von den Aeckern, den Wieſen, dem Nutzvieh u. ſ. f. nach dem Zuſtande, worin ſie ſich be⸗ finden, zu erwarten hat.

Dann eine Berechnung der Arbeiten und der dazu er⸗ forderlichen Anzahl von Geſinde, Tageloͤhnern u. Zugvieh.

Hieraus ergiebt ſich die Conſumtion fuͤr Menſchen und Viehz in Anſehung des letztern wird die Einthei⸗ lung des zu erwartenden Futtervorraths nach den ver⸗ ſchiedenen Arten des Wiehes und dach den Jahreszeiten gemacht. 3

Es zeigt ſich dann, was von dallen Produuzan zum Verkauf uͤbrig bleibe.

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1 welche kaͤufe/ herecht

4 Verka Gefaͤ zeit,

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