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165 ein ſaͤ wenn Ihr Eure Schaafe nur von feinen Boͤcken beſpringen ie den laßt. Was man von der Weichlichkeit des feinen, ſogenann—
ten ſpaniſchen Schaafviehes geſagt hat, zeigt ſich jetzt immer ie ver⸗ mehr als unwahr, je mehr ſich dieſe Schaafart verbreitet. hwign, Sie verlangt freilich eine etwas beſſere Weide und Futterung,
giebt dann aber auch einen Ertrag, der den hoͤhern Futterko⸗
Schenfe ſten angemeſſen iſt. Aber auch ohne ſpaniſche Boͤcke laͤßt ſich eine Veredelung
en kon⸗ eun der groben, haarigen Landwolle bewirken, wenn man nur von ſolchen Landſchaafen Boͤcke gehen laͤßt, die eine weiche, feine und lange Wolle tragen. Bei fortgeſetzter Aufmerkſamkeit auf dieſen Gegenſtand wird man ſelbſt unter der gewoͤhnlichen Landwolle einen großen Unterſchied gewahr werden und es iſt gewiß ſehr zu wuͤnſchen, daß man ſich darauf lege, eine lange ſchlichte, feine Wolle zu erzeugen, die zu manchen Zeugen un⸗ dfut entbehrlich iſt. So lange man freilich bei Auswahl der Bock⸗ iht e⸗ lammer nur auf Groͤße und Staͤrke, aber auf Abkunft, Fein⸗ t unt heit, Weichheit und Laͤnge der Wolle gar nicht ſieht, kann elect man nicht daran denken, ſeine Schaafe in Anſehung der nach Wolle zu verbeſſern. ut Es iſt auffallend, wie ſehr gewiſſe Eigenſchaften der Thie⸗ re nur von den Eltern auf die Kinder forterben und durch he üd keine Wartung und Futterung herbei zu ſchaffen ſind, wo ſie
wange fehlen. Ein Schaaf von geringer Wollergiebigkeit, traͤgt bei uind dem beſten Futter nur wenig Wolle. Ich habe grobe pom⸗
düls de merſche Schaafe den ganzen Winter durch mit edlen ſpani⸗ st ſchen gefuͤttert und ſie gaben 13, 13 bis 2 Pfund Wolle man aber wenn dieſe 2 ½ bis 3 Pfund gaben. Ferner findet man unter dleſim jeder Schaafheerde Thiere, die bei jeder Schur ein halbes,
wohl gar ein ganzes Pfund Wolle mehr tragen, als andere nßt ohr bei demſelben Futter. Man ſieht hieraus, wie viel darauf an⸗ kömmt, ob man Schaafe haͤlt, die wollreich ſind, oder andere,
a die wenig Wolle tragen. Auf 100 Stuͤck kann man bei glei⸗ bh chem Futter einen bis zwei Stein Wolle mehr ſcheeren, 7, ſo wenn man ſich bemuͤht, eine wollreiche Heerde zu erhalten. 1 Hat man einmal junge Boͤcke von guter Art erlangt, ſo
geitragen,


