t u ſtͤen ung.
füchen gieſen. drey ſierten raus⸗ Laſſel jeſen. ſeyn,
deut⸗ nders⸗ theils Aus⸗ iſchen afften Fort⸗ dar⸗
e zu ichen darin ungen h bey lterey wel⸗ 1 zer⸗ lrege tref⸗ tiiger
—
265
Betriebſamkeit ich zu fragen begann, und von Hand zu Hand zur Wieſenbewäſſerung gelangte. Unglaublich belebte die Er— wähnung dieſes Gegenſtandes, der ſehr populär zu ſeyn ſchien, die Augen, Mienen und Geſticulationen jener wackeren Leute. Der eine nahm alsbald meinen Stab, um damit auf dem Sande den Lauf des maestro, die abhängigen Seitenwände des ſanft erhöheten Beetes, kurz alle Eigenthümlichkeiten der orientaliſch-lombardiſchen Vorrichtungen zur Feld und Wieſen⸗ bewäſſerung auf das genaueſte mir vorzuzeichnen. Als nun zum hiſtoriſchen ich überging, ward mit gleicher Lebhaftigkeit gemeldet: in Suderburg und in Herſering am Bodenteiche wohnen die weitberühmten»Wiſchenmakers«, die gegen an— ſehnlichen Lohn weithin berufen werden, den Boden für das Erforderniß der Berieſelung einzurichten. Als Hauptperſonen wurden, Licht, in Suderburg, Eggers, in der Gegend dieſes Ortes, mir genannt, deren einer gegenwärtig nach Pohlen, der andere nach Oſtfriesland ſey berufen worden.— Auf dem Wege von Eſchede nach Ebsdorf ward angehalten, um eine ausgedehnte Fläche in Augenſchein zu nehmen, welche im Laufe dieſes Jahres zur Berieſelung war neu vorbereitet worden. Der magerſte Haidboden, etwas harzige ſchwarze Erde und viel weiſſer Quarzſand. Und dennoch iſt der künftige Erfolg dieſer Anlage durch die vorangegangenen Erfahrungen völlig ſicher geſtellt.
Ein ſpäter eingelaufener Bericht des Poſtverwalters zu Eſchede, Herrn Lichtenbergs, enthält folgendes nähere:
»Seit unvordenklichen Zeiten, ſchreibt derſelbe, ſind bey Suderburg die Schwemmwieſen in Gebrauch, waren jedoch von mangelhafter Einrichtung, weßhalb denn weder ſo gutes und vieles Gras erzeugt wurde, als gegenwärtig, noch das Waſſer gehörig benutzt werden konnte. Erſt vor etwa dreißig Jahren machte ein dortiger Verfertiger von hölzernen Tobacks⸗


