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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
Entstehung
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nimmt. Das Hauptfutter iſt das Sommerkornſtroh, in Verbindung mit den Kartoffeln.

Fuͤnf Kuͤ he⸗ welche den Bedarf der Wirthſchaft an Milch und Butter decken, ſtehen auch im Sommer im Stalle, und erhalten ihr Futter groͤßtentheils aus einem großen Garten. Die Ochſen beweiden im Vorſommer den neuen Kleeſchlag, weil ich es fuͤr zutraͤglich halte, die Schafe erſt zur Weide zuzulaſſen, wenn der Klee ſich ſchon ausgebreitet hat.

Das Neſultat dieſer Wirthſchaft iſt, daß ſie in die⸗ ſem Jahre einen Ueberſchuß gewaͤhren wird, welcher die ehemalige Pachtſumme anſehnlich uͤberſteigt. Und wel⸗ chen Auſwand hat ſie erfordert, um zu dieſem Refultate zu gelangen?

An Heu iſt niemals mehr angekauft worden, als zur wirthſchaftlichen Durchwinterung der echefenti er⸗ fordert wurde. Stroh zur Viehnahrung oder zum Miſt⸗ machen iſt ebenfalls nicht von andern Guͤtern hingege ben worden, wohl aber anſehnliche Parthien Dachſtroh, um alle Wirthſchaftsgebaͤude neu zu decken, oder die

Daͤcher zu repariren.

Im Decbr. 1816 brannte auf dieſem Gute eine gefuͤllte Scheune, faſt mit der ganzen Sommerungsernte ab, wodurch an Stroh und Korn die Wirthſchaft einen Verluſt von mehr als 2000 Thlr. erlitt. Im Jahre 1817 wurde eine neue Kunſtſtraße auf die ganze Laͤnge eines friſch geduͤngten Schlages angelegt.

Dafuͤr iſt bloß von außerhalb etwas durch Kiehnna⸗ deln und Moos zur Vermehrung der Duͤngermaſſe ge⸗ kommen, und man kann daher ſagen, daß bei ſo einem Ungluͤcksfalle dieſe Wirthſchaft ſich ganz aus eigenen Kraͤften entwickelt habe, weil die angefahrnen Kiehnna⸗ deln noch nicht ſo viel betragen, als das Feuer zerſtoͤrt

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