Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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Das geringſte an Wolle, welches 50 ſo gefuͤtterte Schaafe bei einer ſolchen Sommerweide geben, ſind fuͤnf Stein.

Bei Befolgung der im Eingange erwaͤhnten Regel, fuͤr gute Zuchtſtoͤre zu ſorgen, wird dieſe Wolle unter Bruͤ der mit 3 Thlr. der Stein bezahlt, dies

betraͤgt 40 Thlr. 10 Merzſchaafe und Hammel, die jaͤhr⸗ lich uͤbrig ſind, à 2 Thlr. 20

60 Thl. in Sum. Zieht man hiervon das berechnete Winterfutter ab, ſo bleiben noch 16 Thlr. 4 Gr., die allein aus dem Weidelande jaͤhrlich baar eingehen. Vertheilt man die⸗ ſes Geld auf die 26 Morgen 120 Ruthen, ſo bringt der einzelne Morgen 14 Gr. 6 Pf. durch die Weide ein. Dies iſt eine Nutzung des Landes von dieſer Be⸗ ſchaffenheit, mit der man nach der S. 180 angeſtellten Berechnung zufrieden ſeyn kann. Nach der jetzigen Be⸗ nutzung dieſes Landes zum Getreidebau traͤgt es, wie ich dort bewieſen habe, jaͤhrlich 3 Gr. der Morgen. Der Getreidebau nach meinem Vorſchlage wird reinen Gewinn, auf das einzelne Jahr vertheilt, jaͤhrlich 15 Gr. bringen Vertheilen wir den Ertrag der 4 Jahre, wo das Land zur Weide liegt, ebenfalls auf die ganzen 6 Jahre des Umlaufs, ſo traͤgt dies fuͤr den Morgen auf ein Jahr 9 Gr. 3 Pf., und dies zu den 15 Gr. Ertrag aus dem Getreide hinzu gerechnet, ſo kommt