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Wie das Waſſer auf der Wieſe vertheilt und wieder abge— leitet werden ſoll.
Hier kommt es hauptſächlich auf die genaueſte Abwage der Wieſe in ihrem ganzen Umfange an. Hat man ſich durch ein richtig vorgenommenes Nivellement aller Höhenpunkte verſichert, ſo wird zur Anlage der mit dem Bewäſſerungsgraben parallelen, wo möglich horizontalen, 10“ breiten Zuleitungsgrippen geſchrit— ten. Wenn man den Plan Tafel IV näher ſtudirt, ſo wird man ſich bald überzeugen, daß es nicht ſo leicht war, dieſe Wieſe binnen 15 Minuten unter Waſſer ſetzen und in demſelben Zeitraume wie— der vollſtändig trocken legen zu können. Bei dem verſchiedenarti— gen Gefälle der Wieſe wird man ſich nicht minder die Ueberzeugung ver— ſchaffen, daß es große Mühe, Geduld und Anſtrengung gekoſtet hat, eine 50 Metzen Area enthaltende Wieſe ſo zu reguliren, daß auch nicht eine— Klafter unbewäſſert geblieben iſt.
Da übrigens nie ein Lokale dem andern ganz gleich iſt, ſo kann ich auch hier nur von allgemeinen Regeln ſprechen, und z. B. anführen, daß, wenn einmal die mit dem Bewäſſerungsgraben parallel laufenden, möglichſt horizontalen Zuleitungsgrippen voll— endet ſind, aus denſelben die, nach dem Gefälle der Wieſen zu be— ſtimmenden, vertikal oder faſt vertikal laufenden Zuleitungsgrip— pen anzulegen ſind.
Dieſe vertikalen Grippen führt man nach Umſtänden entweder zur Entwäſſerungsgrippe oder zum Entwäſſerungsgraben ſelbſt, und bringt es das Lokale mit ſich, ſo können dieſelben auch in all— mählichen Biegungen fortlaufen, oder auch mancherlei Ecken bilden. Dieß ändert in ihrer Natur nichts, denn ſie werden dadurch nur mehr dem Lokale angepaßt und ich will ſie für die Folge auch ſtets als vertikal ausgehende Zuleitungsgrippen betrachten. Hat
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