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verbrannt, um 4 Quart siedend Wasser zu verdampfen, als um 4 Quart Wasser zum Sieden zu bringen. Der Dampf aus 1 Quart eiskaltem Wasser besteht also aus 4 Quart Wasser, und so viel Wärme, als nöthig wäre, 6 Quart eiskalles Wasser bis zum Sieden zu erhitzen.
Aus diesem letztern Satze ergiebt sich, dass bei der Erhi- tzung von Flüssigkeiten mittelst Wasserdampfs keine Wunder ge- schehen, sondern alles ganz natürlich zugeht, indem von den beiden Bestandtheilen des Dampfs: Wasser und Wärme nur der letztere erwärmend wirkt, ohne darum, weil er einen Au- genblick mit Wasser zu Dampf verbunden gewesen ist, eine grössere Wirkung hervorzubringen, als wenn er der zu erhitzen- den Flüssigkeit unmittelbar zugeführt worden wäre. Das Wasser
in Dampf verwandelt, ist in der That bloss ein Träger\der
Wärme, einem Schwamme vergleichbar, aus welchem man eben soviel Wasser wieder auspressen kann, als er in sich gesogen.— Wenn hiernach nicht mehr Wärme nöthig ist, um z.B. 1000 Quart Maische auf offenem Feuer, als mittelst Wasserdampfs zum'Sie- den zu bringen, so könnte es scheinen, dass die Anwendung des Dampfes in Branntweinbrennereien überhaupt, in Absicht auf Brennmaterial- Verbrauch, keinen Vortheil gewähren könne. Dies würde auch in der That der Fall seyn, wenn der Dampf- kessel, womit eine Blase von 1000 Quart Füllung zum Sieden gebracht werden soll, ebenfalls 1000 Quart, oder sogar, wie die Herren Pistorius und Lüdersdorf verlangen, 2000 Quart fassen müsste; denn dann würde der Dampfkessel einen eben, oder, in dem letztern Falle, gar einen fast doppelt so grossen gemauerten Ofen, als die Blase erfordern, und es würde von dem Mauer- werk ebensoviel, oder, bei Befolgung der Pistorius-Lüdersdorf- schen Lehren, doppelt so viel Wärme verschluckt und in die Luft ausgestrahlt werden, als von dem Mauerwerk des Blasen- ofens; so wie auch, wenn im Kessel erst 1000 oder gar 2000 Quart Wasser zum Sieden gebracht werden müssten, während der dazu nöthigen Zeit ebensoviel(resp. doppelt so viel) Wärme unbenutzt durch den Rauchfang entweichen würde, als beim unmittelbaren Kochen der Maische in einer Blase auf offenem Feuer.
So grosse Dampfkessel anzuwenden, ist nun aber glücklicher Weise nicht nöthig, und die Möglichkeit, einen sehr grossen Theil derjenigen Wärme, welche unnützer Weise vom Mauer- werk verschluckt oder ausgestrahlt wird, durch den Rauchfang
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