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2) Es iſt gar kein weiteres Geſchirr als ein Lenkſeil dazu erforderlich.
3) Die Beſpannung mit Ochſen iſt in mehreren Ruͤck— ſichten ungleich wohlfeiler, wie die mit Pferden.
4) Das Tagewerk von einem mit zwei Ochſen beſpann⸗ ten Haken faͤllt um den vierten Theil groͤßer aus, wie das eines vierſpaͤnnigen Pfluges.
5) Die Arbeit mit demſelben erfordert weit geringere Kraftanſtrengung, wie die mit dem Pflug.
6) Der Acker wird durch denſelben nicht nur vom Un— kraut geſaͤubert, ſondern auch im Ganzen beſſer wie mit dem vollkommenſten Pfluge urbar gemacht.
7) Mit demſelben kann der ſchwerſte Kleiboden auch bei der Duͤrre, und gleichfalls bei geringem Froſt, wenn der
Pflug gar nicht mehr in den Grund kommen kann, noch geackert werden.
Die Richtigkeit der obigen Angaben iſt auf die Erfah⸗ rung von mehr denn zweihundert Jahren in Mecklenburg und Pommern begruͤndet, wo der Haken den Pflug faſt gaͤnzlich verdraͤngt hat.
Wer die vollſtaͤndige Theorie des Baues und der Wir— kung des Hakens naͤher kennen lernen will, kann ſie in Schumachers Abhandlung vom Haken 1774, in Beckers Noth⸗ und Huͤlfsbuͤchlein 1. Theil 1800 und in meiner hollaͤndiſchen Beſchreibung deſſelben und der Geſchichte des Ackerbaues aͤl— terer Zeiten, 1810, ausfuͤhrlich finden; ſo wie in Thaer's Annalen des Ackerbaues, und in Kops Magazyn van vander- landschen Landbouw deſſelben ruͤhmlich erwaͤhnt iſt.
Sollte der hieſigen Landesoͤkonomie durch die Einfuͤhrung dieſer eben ſo einfachen als nuͤtzlichen, bis dahin hier nicht gebraͤuchlichen, landwirthſchaftlichen Werkzeuge irgend ein bleibender Nutzen erwachſen, wie bei vorurtheilsfreier, gehoͤriger


