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akakter, ſtaͤrker war; jenes wirkt indeſſen meiſtentheils mehr auf die
Behaarung und Form des Kopfes(Hoͤrner), dieſes mehr jmit unge auf die Groͤße der Nachkommenſchaft ein.
10. Wird der weibliche Blendling, der aus der Paar⸗ die von ung zweier verſchiedenen Raſſen von Thieren hervorgegangen erwuchſen, iſt, mit einem maͤnnlichen Thiere derſelben Raſſe verbunden, Generation
ſo erhaͤlt man eine Nachkommenſchaft, in welcher der Charak— ter des maͤnnlichen Stammthieres ſchon bedeutend vorwaltet, und wenn man vier bis ſechs Generationen hindurch auf dieſe Weiſe verfaͤhrt, die weiblichen Blendlinge jeder Zeugung im—⸗ ferdes in mer wieder mit maͤnnlichen Thieren derjenigen Raſſe, die man ns Geſigte— zur erſten Paarung nahm, zuſammenbringt, ſo verliert ſich
zen endlich 1 Verhaͤl⸗
eamni der Charakter der anfaͤnglich gebrauchten weiblichen Form n, ſceint endlich ganz, und man erhaͤlt nun Thiere, die dem gewaͤhl⸗ aber viel⸗ ten maͤnnlichen Stamm vollkommen aͤhnlich ſind. Das Gleiche, kene Watt nur auf langſamere und koſtſpieligere Weiſe erfolgt, wenn gant eigne der maͤnnliche Blendling immer mit einem weiblichen Thiere e der Raſſe, die man darſtellen will, gepaart wird. hede Auf dieſen Grundſaͤtzen beruht die ſogenannte Veredlung en vermag, durch Kreuzung, wenn man durch dieſelbe die totale Um— übenlaſſen wandlung einer gegebenen Raſſe in eine andere, die der vor— liegenden Abſicht beſſer entſpricht, bewirken will. Es laͤßt es= daß ſich der Fortgang dieſer Veredlung recht gut durch Zahlen aus⸗ t einander druͤcken; verfaͤhrt man jedoch dabei nicht vorſichtig, indem ie in der man maͤnnliche Blendlinge der erſten Generationen mit Mut— „wie da terthieren der urſpruͤnglichen Art paart, ſo zeigt die daraus
derſbi⸗ hervorgehende Nachkommenſchaft wieder mehr den Charakter .... — Art der letzteren, und jene Umwandlung wird nicht erreicht.
Dagegen kann in gewiſſen Verhaͤltniſſen durch dieſes Stehen⸗ nochenbnd⸗ bleiben auf halbem Wege, durch das Paaren von Blendlingen t Püni gemiſchter Form, nicht ſelten eine ganz neue Raſſe gebildet wezi werden, die den vorliegenden Anforderungen am allerbeßten 61 nt entſpricht. nachdem 11. Da die Abarten oder Raſſen der Thiere hauptſachlich ungstrieb durch die im 6.§. angegebenen Einfluͤſſe des Bodens,


