Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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Rübſen.

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Die maͤnnlichen Pflanzen, der Fimmel, geben den feineren Baſt und werden zu dem Ende fuͤr ſich aus⸗ gerauft, ſobald ſie nach dem Verbluͤhen eine gelbliche Farbe bekommen.

(Verſchiedene Verfahrungsarten dabei.)

Die weiblichen Pflanzen bleiben bis zu ihrer Reife ſtehen, und geben dann einen weit groͤberen Baſt. Sie muͤſſen vor dem Roͤſten getrocknet und abgedroſchen werden.

Hinſichtlich des Roͤſtens kommt der Hanf mit dem Lein uͤberein. Die Waſſſerroͤſte meiſtens anwendbarer, noch beſſer eine Verbindung beider Roͤſtarten.

Der Ertrag des Hanfes an Baſt betraͤgt 600 800 Pfund vom Acker, auch wohl etwas mehr.

An Saamen erhaͤlt man viel, wenn man wenig und ſchlechten Baſt gewinnt, und ſo umgekehrt. Bei faſt gaͤnzlicher Aufopferung des Baſtes hat man bis 16 Schffl. vom Acker geerntet. Im Durchſchnitt ſind kaum 5 7 Schffl. anzunehmen.

(Benutzung des Hanfſaamens. Noch andere Geſpinnſtpflan⸗ zen. Brennneſſeln, Hanfklee.)

b. Von der Kultur der Oelpflanzen, des Ruͤbſens, des Rapſes, des Mohns, des Leindotters ꝛc.

304. Der Ruͤbſen, Lewat, die Ruͤbſaat, wird ſowohl als Winterfrucht wie als Sommerfrucht gebaut.

1.) der Winterruͤbſen, Brassica napus, gedeiht am beßten auf einem kraͤftigen, muͤrben Lehmboden und gibt den moͤglich hoͤchſten Ertrag nach einer ſtarken Duͤng⸗ ung und einer vollſtaͤndigen Brachbearbeitung mit wenig⸗ ſtens drei Furchen. Doch gibt er auch nicht ſelten ohne

Duͤhnger und bei einfurchiger Beſtellung einen recht loh⸗

nenden Ertrag nach Klee, nach geduͤngten Huͤlſenfruͤchten (vorzuͤglich nach gruͤn abgemaͤhetem Wickfutter), nach

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