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zum Lein, beſſer als ein friſchgeduͤngter; doch gedeiht der⸗ ſelbe auch nach allem Getreide, in deſſen Stoppeln er am haͤufigſten geſaͤet wird. Soll zu ihm geduͤngt wer⸗ den, ſo iſt es noͤthig, den Miſt durch mehrmaliges Pfluͤ⸗ gen und Eggen wohl mit der Ackerkrume zu mengen. Ueberhaupt iſt es nothwendig, das zu Lein beſtimmte Land durch oͤfteres Pfluͤgen, Eggen und Walzen in ei⸗ nen ganz reinen und voͤllig gepulverten Zuſtand zu ver⸗ ſetzen.
Die Zeit der Saat iſt nach dem Klima und der Zeit, welche die Vorbereitung des Bodens erfordert, ver⸗ ſchieden. Man kann ihn ſaͤen, ſobald keine heftigen Fruͤh⸗ jahrsfroͤſte mehr zu beſorgen ſind, und Ende Juni's iſt es auch noch nicht zu ſpaͤt dazu. Manchmal geraͤth der ſpaͤtere, manchmal der zeitige beſſer. Geduͤngtes Land ſaͤet man gern fruͤh.
Man ſaͤet 1 ½— 2 Schffl. Saamen auf den eben⸗ geeggten Acker, und eggt und walzt ihn wohl ein. Je dichter die Saat, deſto feiner wird der Baſt(Flachs.)
Die Leinpflanzen muͤſſen waͤhrend ihres Wachsthums
durch Jaͤten von allem Unkraut gereinigt werden. Um
ihr Lagern zu verhuͤten, uͤberlegt man ſie bisweilen in manchen fruchtbaren Gegenden Cin Belgien) mit einem Gelaͤnder.
Will man feinen Flachs, ſo muͤſſen die Leinpflanzen gerauft werden, ſobald ſich die Koͤrner in den Saamen— kapſeln ausgebildet haben, aber noch nicht reif ſind. Groͤ⸗ bern Flachs erhaͤlt man, wenn die Koͤrner zur vollkom⸗ menen Reife gelangen.
Damit ſich der Baſt leicht vom Holze loͤſe, laͤßt
man die Pflanzen in die erſten Grade der Faͤulniß uͤber⸗
gehen, wobei die Holzfaſern muͤrbe werden. Dieß ge⸗ ſchieht durch das ſogenannte Roͤſten, das entweder im Waſſer, oder an der Luft vorgenommen wird.
(Waſſer⸗ und Thauroͤſte. Vorzuͤge bei der Vereinigung bei⸗
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