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e. einen wohl gereinigten und entweder friſch, oder mit 1 doch im naͤchſt vorhergehenden Jahre geduͤngten breitet Acker; f. eine ſeltene Wiederkehr auf daſſelbe Feldſtuͤck; alle 7 1 neun, hoͤchſtens 6 Jahre. Der Klee vertraͤgt ſich vor— 3 de trefflich mit allen anderen Feldfruͤchten, lebt aber ziſe mit ſich ſelbſt in Feindſchaft. M3 Der Kalk im Boden iſt ihm nur dann guͤnſtig, wenn er nicht in ſolcher Menge darin enthalten iſt, daß ſch d durch ihn das Austrocknen der Ackerkrume befoͤrdert wird. dem
Er wird im Fruͤhjahre ſo zeitig wie moͤglich, nie daß d allein, ſondern entweder unter Winter- oder Sommerge⸗ feiner treide, wozu auch Erbſen, Wicken, Buchweizen zu rech— die? nen, geſaͤet, je nachdem der eine oder der andere Acker an des; ſich paſſender oder zweckmaͤßiger vorbereitet iſt. Bei fort⸗ guͤnſti geſetzt guter Kultur hat die Ausſaat unter Wintergetreide V Sr große Vorzuͤge vor der unter Sommergetreide. Von 8 dieſem iſt Gerſte, die nach Hackfruͤchten, oder nach ge— 3
duͤngtem Wintergetreide folgt, die beßte Vorfrucht fuͤr ihn. Die Menge der Ausſaat wechſelt nach der Guͤte des
Saamens und der mehr oder weniger guͤnſtigen Beſchaf— tet fenheit des Feldes zwiſchen 15— 24 Pfund pr. Acker. bis
Unter Sommergetreide bedarf man weniger Saamen als unter Wintergetreide, doch ſaͤe man immer lieber etwas nict
zu dick als zu duͤnn.
Er wird breitwuͤrfig geſaͤet und entweder gar nicht, Scn oder nur leicht, vermittelſt der Egge oder Walze, mit Erde dom bedeckt.
Das Wachsthum des Klee's wird ſehr befoͤrdert, eben wenn man ihn mit Jauche begießt, oder Kompoſt, Gips, teeide Aſche ꝛc. darauf ſtreut. Die beßte Zeit zum Gipsſtreuen Nihe iſt im Fruͤhjahre, Ende Aprils oder Anfang Mai's, bei woho warmen Wetter, wenn es ſanft geregnet und der Klee der
den Boden voͤllig bedeckt hat. Ueber die noͤthige Menge Gips ſ.§. 136. Auch Stallduͤnger wird nicht ſelten tin⸗
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