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Die wichtigſte Zeit zur Bewaͤſſerung iſt die der Fruͤh⸗ jahrs⸗ und Herbſtfluthen. Vorzuͤglich iſt im Spaͤtherbſt V der ſo lange, als es nur geht, das Waſſer auf die Wieſen ſub zu laſſen; doch muͤſſen dieſelben vor Eintritt des Winter⸗? Natſet froſtes trocken gelegt werden. Im Fruͤhjahr laͤßt man V zetrag ſie, nachdem das Thauwaſſer uͤber ſie gegangen, eine Zeit heanſe lang trocken liegen, und faͤngt erſt wieder an zu waͤſſern, nen a wenn die Vegetation begonnen hat, gegen Ende Aprils. Küm Es kann von nun an reichlich bis zum Eintritt der Bluͤthe den geſchehen, ſpaͤterhin beduͤrfen die Pflanzen aber mehr Acer Waͤrme als Waſſer, das ihnen daher bis zur Heuernte An bloß bei großer Trockenheit als Erfriſchung immer nur in ho auf kurze Zeit gegeben wird. Nach der Heuernte waͤſſert b man wieder reichlich, aber nicht gern unmittelbar, ſon— an dy dern erſt 8.— 14 Tage nach ihr, wenn die Stoppeln fiter verdorrt ſind. b na
Saamen⸗ 267. Zur Anlage neuer Wieſen und zur Beſaamung zer gewinn zur.. 3
Anlage der bei Anlage von Waͤſſerungswieſen durch Abtragen von Gru
Thenen. Huͤgeln und Ausfuͤllen von Vertiefungen kahl gewordenen V.
Stellen bedarf man Grasſaamen. Man kann ſich auf
mehrerlei Weiſe in den Beſitz deſſelben verſetzen, am lran
beßten iſt es aber immer, ihn ſelbſt ſorgfaͤltig, entweder
auf guten Wieſen, oder auf beſonderen Anlagen zur Saa— cnd
menerziehung zu ſammeln. An ſchnellſten und wohlfeilſten din
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kommt man dazu, wenn man die Pflanzen auf einem. Stuͤck alter guter Wieſe reif werden laͤßt, und ſie dann ſie nach Maßgabe ihrer verſchiedenen Reife zu verſchiedenen Kienth
Zeiten abmaͤht und ausdriſcht. Ha (Die beßten Wieſengraͤſer ſind: Alopecurus pratensis, Dacty- geneh lis glomerata. Festuca elatior. Cynosurus cristatus. 9 Avena elatior; die Poa-Arten.— Andere Wieſenpflanzen, 4 durch die erſt das Futter gut wird: Trifolium repens und uuc ¹ pratense. Medicago sativa und lupulina. Lathyrus pra- duͤnſtig tensis. Lotus corniculatus. Poterium sanguisorba. He- warmen dysarum onobrychis. Plantago lanceolata.) ten. 268. Neu angelegte Wieſen duͤrfen im erſten Jahre druͤhjal
gar nicht, und im zweiten nur mit Schafen behuͤtet werden. 8.


