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Froſte ſicher zu ſeyn glaubt, wird es beſaͤet, und wenn die Gerſte aufgegangen iſt, werden die leichteſten Stellen gehordet. Die Schafe freſſen zwar die Blaͤtter der Gerſte etwas abz man glaubt aber, daß dieß am Einſchnitte nichts ſcha⸗ dete, und es das leichteſte Mittel ſey, den Bo⸗ den feſt zu machen, indeſſen man ihm zugleich Düngungstheile mittheilte. Die Gerſte wird nicht gleich geegget, wenn ſie geſaͤet worden, ſondern nachdem ſie gehoͤrig aufgegangen iſt, wird ſie ge⸗ walzt, mit Klee beſaͤet, geegget, und nun raſch gehordet, oder recht gut gewalzt.
Der andere Schlag, der vor zwey Jahren Weide geweſen, wird im Fruͤhjahre einmal ge⸗ pfluͤgt, und auf den zaͤheſten Stellen mit Erb⸗ ſen und Wikken⸗ und auf den leichteſten mit Kdfer beſaͤet. Bei fruchtbarer Witterung ver⸗ ſchiebt man das Walzen, bis der Hafer aufge⸗ gangen iſt; verrichtet es aber jederzeit bey feuch⸗ ter Luft. Gleich nach der Erndte pfluͤgt man dieſe Stoppeln um, und beſaͤet dieſen Schlag mit Rapſaamen. 1
Im dritten Jahre iſt der erſte und vor⸗ jährige Gerſtenſchlag Weide, und in dem zwey⸗ ten wird der Rapſaamen im fruͤhen Fruͤhlahre mit A den


