Teil eines Werkes 
Bd. 2 : Abth. 1 (1801) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte
Entstehung
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Der im erſten Jahre im erſten Fel⸗ Beſt de gebauete Roggen wird im Herbſt vorher, ſo wide fruͤh wie moͤglich, wenigſtens in der erſten Haͤlfte Herb des Septembers, geſaͤet, und zwar einfaͤhrig, ſo⸗ dad wohl in das Klee⸗, als in das Erdtoffeln⸗ und Ruͤ⸗ 4 dieſ benland. Wenn das Erdtoffelnland ſehr leicht iſt⸗ b gleic ſo wird der Roggen untergepfluͤgt, weil man be⸗ ſeie hauptet, daß dies in wirklich leichtem Boden ein Pfä großer Vortheil ſey, indem die Wurzeln alsdann ken

tiefer in die Erde kommen und weniger Schaden leiden ſollen; jederzeit aber wird die Roggenſaat

entweder gleich nach dem Eggen, oder doch bald Rog nach dem Aufgehen, gehoͤrig gewalzt. Bey der vel fruͤhen Saatzeit befuͤrchtet man mit Recht, daa In der ſchnell aufgehende Roggen zu faulen anfan⸗ Pr gen wuͤrde, wenn man ſich nicht davor ſicher ſtellte, ftrut

indem man die Horden auf die Saat bringt. Die

engliſchen Landwirthe geſtehen zwar ein, daß die 15 Schafe die Saat anfreſſen, und halten im Win⸗

ter alles Abhuͤten fuͤr hoͤchſt nachtheilig, weil der Froſt tief in die Wunde eindringt; aber man behauptet, daß das Horden im Herbſte gar nicht Fel nachtheilig ſey, da man dadurch auch noch et⸗ en was duͤngte, jeder Biß vor dem Winter wieder 4142 a ausheilen koͤnnte, und auf leichtem Boden die ſaa Saat nicht eingetreten wuͤrde, uͤberdies auch den geſ großen Vortheil hätte, das Land feſt zu machen, yfl

was unc ee Meynant der beſte Zweck bey der rei Be⸗