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mand laͤugnen, welcher die Natur in Hinſicht auf Acker⸗ bau einigermaßen beobachtet hat. Es findet ſich alſo keine andere Entſchuldigung, jene beyzubehalten, als daß der eine oder der andere Theil des Bodens einer wechſelnden Benutzung nicht faͤhig iſt; es ſey ſeiner phyſiſchen Beſchaffenheit oder ſeiner rechtlichen Verhaͤlt⸗ niſſe wegen. Erſtere ſind eine allgemeinguͤltige Ent⸗ ſchuldigung; letztere nur fuͤr das Individuum, nicht fuͤr die Commune oder den Staat.
Nun giebt es aber allerdings Wirthſchaften, die mit einem Theile ihrer Felder wechſeln, mit anderen nicht; beſtaͤndige Wieſen und Weiden haben, aber auch einen Theil ihrer Felder mit Klee und anderen Futter⸗ gewaͤchſen beſtellen. Will man dieſe claſſificiren, ſo muß man die Regel beobachten: a potiori ſit deno- minatio.
Die Wechſelwirthſchaften theilen ſich in zwey Gat⸗ tungen. Die eine beſtellet faſt jaͤhrlich— ich ſage faſt, denn ein zweyjaͤhriger Kleebau wuͤrde doch auch hierher zu rechnen ſeyn—, die andere laͤßt das zu Graſe oder Futterkraͤutern niedergelegte Land mehrere Jahre liegen. Erſtere wuͤrde ich die Jahrwechſelwirth⸗ ſchaft, letztere die Schlagwechſelwirthſchaft nennen.
Die Regeln der Fruchtfolge nun laſſen ſich auf alle drey ſehr verſchiedene Wirthſchaftsarten anwenden. Sie bezwecken eine ſolche Folge der Saaten oder Fruͤch⸗ te, wodurch der Acker von der vorhergehenden im beſt⸗ moͤglichſten Stande fuͤr die nachfolgende erhalten wird, ſo daß dabey die Braache in der Regel vermieden, und ſomit der moͤglich hoͤchſte Ertrag aus dem Grund und Boden nachhaltend gezogen werden kann.
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