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land, dieſe, vun⸗ ichen den, velche Yolb inel durch aören, „im rrük⸗ emol wie⸗ Jlech
be⸗ ſch reitet und
in einem engbegraͤnzten Diſtrikte, an; z. B. in
allein Freiheit und buͤrgerliche Rechte, wie er noch durch das ganze uͤbrige Europa in ſklaviſchem Un⸗ muth und Traͤgheit, ohne Eigenthum, den Acker nothduͤrftig beſtellte, und der Ritter auf ſeiner Burg, zufrieden, wenn ihm ſein Bedarf geliefert wurde, ſich um die Fruchtbarkeit ſeiner Felder nicht bekuͤmmerte. Wie aber der Tauſchwerth der Pro⸗ dukte ſtieg, und die Herren des Landes bemerkten, daß der Acker bey beſſerer Cultur ein baares Ein⸗ kommen gaͤbe, ſuchten ſie ſolche zu befoͤrdern, und da dies durch die abgeſtumpften Bauern nicht ge⸗ ſchehen konnte, ſo zogen ſie aus dem bevoͤlkerten und induſtrievollen Flandern Colonen herbey, die einen Strich Landes gegen einen beſtimmten Zins annahmen, ſich aber perſoͤnliche Freiheit, Eigen⸗ thum und beſondere Rechte vorbehielten, die des⸗ halb unter dem Namen der Flamiſchen bekannt ſind. Der gemeinſchaftliche Urſprung dieſer Colonen, welche man faſt in allen Laͤndern des noͤrdlichen Europa's antrifft, iſt unverkennbar; da ſie ihre beſonderen Rechte, Gebraͤuche, Sitten, einzelne Ausdruͤcke und Kleidung, zuweilen eigenthuͤmliche Beſtellungsart, Werkzeuge, Viehracen beybehalten haben. Vorzuͤglich ſiedelten ſie ſich an den Ufern der Fluͤſſe, den Niederungen oder Marſchen an, deren hohe Fruchtbarkeit ſie kannten, die aber kein Anderer dem Waſſer abzugewinnen und urbar zu machen verſtand. Doch trifft man die Abkoͤmm⸗ linge dieſer Nation auch auf der Hoͤhe, zuweilen


