Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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Allein das Mangelhafte des hieſigen Schlen⸗ drians konnte mich nicht befriedigen. Ich wollte meine Aecker in die moͤglich hoͤchſte Cultur ſetzen, meiner Wirthſchaft einen feſten, regelmaͤßigen Gang geben. Ich ſtudirte einige der beruͤhmteſten landwirthſchaftli⸗ chen Autoren, und zog aͤltere Oeconomen, beſonders einen enthuſiaſtiſchen Verehrer Schubarts von Kleefeld, zu Nathe. Was den Verhaͤltniſſen mei⸗ ner Wirthſchaft angemeſſen ſchien, brachte ich mit großer Anſtrengung in Ausuͤbung, hatte im Fruͤhjahr die hoͤchſten Erwartungen von meinen Operationen, und bey der Erndte gaͤnzlichen Mißwachs. Zuwei⸗ len haͤtte ich gern in den ſatyriſchen Witz uͤber theore⸗ tiſche und gelehrte Landwirthe, den man oft in Bier⸗

ſchenken und laͤndlichen Klubverſammlungen anhoͤren kann, mit eingeſtimmt. Aber ich beſann mich und lachte nur uͤber mich ſelbſt.

Viel zu wenig, ſagte ich mir, haſt du noch die Landwirthſchaft ſtudiryt, viel zu wenig alle Verhaͤlt⸗ niſſe erwogen, um mit gluͤcklichem Erfolge neue Be⸗ ſtellungsarten, neue Fruͤchte einzufuͤhren. Allerdings iſt die Wirthſchaft hieſiger Gegend hoͤchſt unvollkom⸗ men; aber um etwas Beſſeres an ihre Stelle zu ſetzen, muß man erſt das Ganze der Landwirthſchaft kennen, und, mit Ruͤckſicht auf die Beſchaffenheit des Bodens und Localverhaͤltniſſe, es anzuwenden wiſſen. Die Landwirthſchaft muß vor allem eines wiſſenſchaftlichen Syſtems fahig ſeyn. Keine andre Erfahrungswiſſen⸗ ſchaft kann aus den Beobachtungen aller Voͤlker und

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