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Landwirthschaftliche Beschreibung des Ritterguts Lützschena bei Leipzig : mit seinen Gewerbszweigen / vom Ritter Max von Speck, Freiherrn von Sternburg
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Dammerde ist, daher auch die Felder bei nassen Jahren, weil auch dann kein Wasser dort stehen bleibt, ebenso zuverlässig sind, als in trocknen Sommern.

Durch Einführung der Stallfütterung wurden die Aecker seit 20 Jahren zu einer immer höheren Cultur ge- bracht, und ihnen jährlich ein grösserer Ertrag abgewon- nen. Die zweckmässig angelegten und gut unterhaltenen Wege machen es möglich, die Felder in jeder Jahreszeit nach allen Richtungen hin zu befahren. Der grösste Theil derselben bildet fast eine Breite in der Entfernung von einer halben Stunde, vom Anfange des Dorfes aus ge- rechnet, und liegt gegen Mittag hin an einer sanften An- höhe. Der übrige Theil aber liegt unterhalb des Dorfes in der fruchtbarsten Aue, und ist durch gut angelegte Dämme vor Ueberschwemmungen geschützt.

Die Wiesen enthalten fast durchgängig lehmigen Boden, der vorzüglich feste Mauer- und Dachziegel liefert, welche

in der ganzen Umgegend gesucht sind.

§. 6. Politische Verhältnisse. Fast sämmtliche Frohnen sind vor einigen Jahren

abgelöst, und die Felder zusammen gelegt worden; diese