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Landwirthschaftliche Beschreibung des Ritterguts Lützschena bei Leipzig : mit seinen Gewerbszweigen / vom Ritter Max von Speck, Freiherrn von Sternburg
Entstehung
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Zoll die grösste Regenmenge. Daher ist es besser, in Lützschena freistehende Weinstöcke, die eine Kälte von 18⁰° Réaumur vertragen, nicht zu decken, da die Augen unter der Erde leicht ersticken, faulen und verweichlicht werden. Gewöhnlich werden sie niedergelegt, und mit etwas Laub bedeckt. Winterkälte bis zu 22⁰0 kommt hier nicht oft vor.

Lützschena liegt in einem anmuthigen Thale, von den kleinen Flüssen Elster und Luppe durchschnitten, die im Frühjahr gewöhnlich austreten, Holz und Wiesen bewäs- sern, und dadurch die Fruchtbarkeit verdoppeln. Alle Früchte, Obst, Wein, Hopfen gedeihen vorzüglich, so wie die Aecker alle Sorten Winter- und Sommergetreide tra- gen. Die Wiesen wurden voriges Jahr schon Anfangs Juni gemäht.

Durch, nach Süd und West gelegne Waldungen, und durch sanfte Anhöhen gegen Norden ist der Hopfen, so wie überhaupt die ganze Besitzung, ziemlich geschützt; auch kommen Tagelschäden selten vor; so wie die mei- sten Gewitter durch die Waldungen geschwächt und ab- gezogen werden.

Im vorigen Jahre, in welchem in der Nähe von Lützschena bis über Leipzig hinaus fast Alles vom Tlagel zerstört wurde, blieb jenes verschont.

In einer eben so angenehmen, als fruchtbaren Gegend, an der Ilauptstrasse zwischen drei Städten: Leipzig,

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