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Praktischer Unterricht in Wiesen-Wässerungs-Anlagen : ... mit Vorausschickung der Lehre im Nivelliren, in Absicht auf Wiesen-Wässerung ; nebst 86 erläuternden Zeichnungen / Von Robert Wehner ...
Entstehung
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ubaues.

Geräthlhalte

es Wiſenbauts ve⸗ der dabei nätin eren oft Erwihnun chkeit fördert.

enheit des Mibell ſcht, und wir dür en Erdarbeiten ge⸗

die beigeſchriebenn gen Dimenſionn. eoben angebratht Letztere bildet mi edes erſteren ligt Fall darf jene ühn er Hacke hinderic Stiel eingreife, rasbüſchel zwiſchn und Hacke müſſn, ichgewicht, keinti 3 ½ bis 3 ¼ Sij

Zau, und vieſih des Raſens, umn Aufhauen de ki nbliche Hace vwit die einzelten Stau⸗ en, oderneue derg.

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abzuſchäͤlen; auch iſt ſie noch deshalb vortheilhaft, weil ſte dem Beile ein größeres Gewicht giebt und die richtige Führung deſſelben erleichtert.

Das Theilen der Raſen und behauen derſelben mittelſt des Beiles

geſchieht nach geſpannter Schnur, und zwar iſt die Manipulation hier⸗

bei folgende:

Greift man mit der rechten Hand am Stiele vor, d. h. arbeitet man, wie man im Gewöhnlichen ſagt, auf die rechte Hand, ſo ſtellt man ſich rechts der Schnur dicht an dieſelbe und haut mit dem Beile genau an der entgegengeſetzten Seite der Schnur her. Greift man mit der linken Hand vor, ſo ſtellt man ſich auf die linke Seite der Schnur, und führt den Hieb dicht an der andern Seite der Schnur her. Bei jedem Hiebe tritt man einen kurzen Schritt zurück. Jeder folgende Hieb ſoll den vorhergehenden treffen; dies erreicht man nur dadurch, daß man den Stiel des Beiles immer gleichlaufend oder parallel mit der Schnur, und den Ellenbogen der oben am Stiele angreifenden Hand lothrecht über der Schnur zu halten ſucht.

§. 28. Die Stechſchippe.

Sie iſt(Fig. 28.) 5 Zoll breit und 10 bis 12 Zoll lang exel. des Heftes oder der Hülſe. Sie muß ebenfalls gut verſtählt und ſcharf ge⸗z ſchliffen, die obere und namentlich die untere Seite rein ausgeſchmiedet und glatt gefeilt ſein, damit ſie mit Leichtigkeit unter dem Raſen hin⸗ geſchoben werden kann. War ſie von guter Materie angefertigt, ſo hält ſie ſich während der Arbeit von ſelbſt ſcharf und glatt. Sie muß eine ſolche Stärke und einen ſolchen Härtegrad haben, daß ſie ſich nicht biegt. Der Stiel iſt von Birken⸗ oder Buchenholz, etwas nach oben gekrümmt:. und 4 ½ bis 5 Fuß lang. Die Krümmung des Stieles, ſo wie der Winkel, den die Hülſe mit der Schippe macht, hängt von der Größe des Arbeiters ab; das obere Ende muß, wenn die Schippe flach aufliegt, an den oberen Theil des Beinſchenkels reichens Da der Stoß die Rich⸗ tung nach der Schärfe der Schippe haben ſoll, ſo muß der genannte Winkel und die Krümmung des Stieles auch ſo conſtruirt ſein, daß die grade Linie von dem oberen Ende des Stieles nach der Schneide der Schippe hin, die Durchſchnittslinie des ganzen Werkzeuges iſt.

Dieſes Inſtrument iſt ebenfalls allenthalben beim Wieſenbau an⸗ wendbar, zum Ausgraben, Wegſchaufeln, Aufladen der Erde, zum Aus⸗ heben der kleinen Wäſſerungsgräbchen und zur Anfertigung der Sohle