18
zu hoch iſt. Der Gehuülfe geht nun mit der Latte etwas herab nach c“. Macht man auch hier noch die vorige Entdeckung, ſo muß der Gehülfe mit dem Tableau immer weiter herabkommen, bis endlich bei C der Querſtrich deſſelben in der Viſirhöhe ſteht. Nachdem auf dieſem Punkte ein Pfählchen eingeſchlagen worden iſt, werden auf die beſchriebene Weiſe ſowohl auf derſelben Seite von A, als auf der andern, alle Punkte für die Horizontallinie aufgeſucht. Bemerkt wird noch, daß die Diſtanzen zwiſchen den Punkten, wo das Tableau aufgeſtellt wird, nicht zu groß, und ſelbſt da nicht über 1 Ruthe anzunehmen ſind, wo die Oberfläche dem Auge eben erſcheint; daß ferner beim Aufſtellen des Tableaus die Vorſicht beobachtet werden muß, daß die Latte nicht auf einen Stein, hohen Grasbüſchel oder einen Erdkloß, eben ſo wenig in ein Loch, Fuß⸗ ſtapfen des Viehes u. dergl. zu ſtehen komme, wodurch das Nivellement falſch würde. 4
Soll die Horizontallinie zweitens länger werden als 20 Ruthen; ſo müſſen wieder mehrer Stationen gemacht werden. Unter Berückſich⸗ tigung deſſen, was in den§§. 15. und 16. bei dergl. Entfernungen ge⸗ ſagt worden, bleibt hier weiter nichts zu erwähnen übrig, als: daß es gut iſt, auf jeder Station bei dem letztgefundenen Punkte einen Pfahl einzuſchlagen und genau abzuwägen, der dann immer der Erde gleich zu ſtehen kommt; denn da nach verändertem Standorte der Wage auf deſem letzten Punkte zur Fortſetzung der Horizontalen das Tableau von Neuem eingerichtet werden muß, ſo iſt die Stellung deſſelben auf dem bloßen Erdboden zu unſicher.
b. Mit der Setzwage(Fig. 13).
A ſei der gegebene Punkt, von welchem aus die Horizontale auf⸗ geſucht werden ſoll.
Man ſchlage bei A ein Pfählchen ſo tief ein, daß es noch eine Hand breit oder 3 Zoll über der Erdoberfläche hervorragt. Der Abwä⸗ gende(Perſon I.) ſtellt nun die Setzwage mit dem einen Ende auf den Pfahl A und hält das andere nach der muthmaßlichen Richtung der zu findenden Horizontalen. Ein Gehülfe(Perſon II.) faßt dieſes letztere mit der rechten Hand und hält ſeine Linke nach der Breite rechtwink⸗ licht darunter. Während I. das Loth beobachtet, und das bei ihm be⸗ findliche Ende der Wage feſt auf den Pfahl A drückt, bewegt II das Geheiß Jenes das andere dergeſtalt hinauf und he 1 dm euf enes herunter, daß immer die untere Seite ſeiner Linken auf dem Boden feſtruht, bis endlich I. ihm
eih en hile ud Aunkte me indieſem in gſihtchm B aing un pfil A aügenr lot de Dhetſite unte ie Lattede d zulich midlte ſiht, und anfiſ P Anken unte dr Wac trübrral denboden! A dutch da hfehl und B eite Wöbung durch ten Bnich 4 grſchen Aund B bei ſeolgen werdm. Me rufdeöden fſt eu nch ſo wät hercd, Mate he imma i
loth gut aͤnſpiclt in dieſen Fall von Pahe aufhätt, ben; Hr man bei O noch R aus nach B hin au auezuritenn. Biddet (. 14 b) ſo vitd! ſoveit kückwärts geſche iis diſelbe de Mitte nn rictigen Stand k Fftſchen. pier witd Anh P fſtuf den d Dinnz 48
dum Aitan Man ſälben, nates uf dem
jdere abe, nahes a
uch(. Das Atnign die wmht beſchitnin


