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walt errichtet wurde, und ferner als ein Beweis, was die wirthſchaftlichen Theorien einem Staatsmann an Hilfsquellen bieten können.
Sogar ſchon vor ſeinem Eintritt in die Staatsverwaltung hatten die Bedürfniſſe der Induſtrie und des Handels beredte Organe gefunden, und es iſt nicht nutzlos, ihre Beſchwerden flüchtig darzuſtellen, um die ungeheure Größe der auf Colbert gewälzten Aufgabe und das Verdienſt zu würdigen, welches er hatte, ſie zu löſen. Man hat geſehen, daß Sully trotz ſei⸗ nes hohen Geiſtes und der Stärke ſeines Willens, es nicht dahin bringen konnte, eine Menge innerer Abgaben aufzuheben, welche den Verkehr von Provinz zu Provinz hemmten, und von welchen einige, wie der Zoll von Valence, wahre Plagen ge⸗ worden waren. Seine Nachfolger hatten die meiſten dieſer Abgaben erhöht, und noch neue dazu geſchaffen, begleitet mit den drückend⸗ ſten Förmlichkeiten und mit den gehäſſigſten Zwangsmitteln. Nie war die Erhebung härter geweſen; ſie glich viel den Placke⸗ reien der orientaliſchen Steuererheber, und viele Kaufleute hat⸗ ten auf den Handel verzichtet, um ſich denſelben zu entziehen. Andere hatten Frankreich verlaſſen; und jene, welche noch hat⸗ ten widerſtehen können, ſahen, erſchöpft durch den Fiscus, mit jedem Tag ihre Hilfsquellen mit ihren angegriffenen Capitalen ſchwinden. Selbſt der Landbau, ſo ſehr von Sully geſchützt, war in eine tiefe Entmuthigung geſunken. Viele Ländereien blieben ungebaut, die Viehzucht wurde aufgegeben, und Frank⸗ reich begann ſich mit Landſtreichern und Bettlern zu bedecken. Man findet ein treues Gemälde dieſes Zuſtandes der Dinge in der Bittſchrift, welche am 26. Jänner 1654 von den ſechs In⸗ nungen der Handelsleute der Stadt Paris dem König über⸗ reicht worden war.„Sire, ſagten die Bittſteller, die Erfah⸗ rung lehrt, daß die übermäßigen Auflagen nie die Einkünfte eines Staats vermehrt haben, weil ſie im Großen verlieren machen, was man im Kleinen gewinnt.... Die Wahrheit zu ſagen, nur der Handel und die Induſtrie ziehen das Gold und Silber an, durch welche die Heere beſtehen... Wenn unſere Ar⸗ beiter aus ihrer Induſtrie Gewinn ziehen, ſo geſchieht es nicht
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