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Heringsduͤngung, 1 Fuder pr. Morgen, brachte in 3 Faͤllen eine Vermehrung von 1970 Ertragsfähigkeit,= 8 Fuder Duͤnger.
An Ertrag gab die Rockenduͤngung 70 Grad Ertrags⸗ faͤhigkeit mehr, werth à 4 Grad 17 ⅞ Himpt Kartoffeln.
An Ertrag gab die Heringsduͤngung 197 Grad, werth à 4 Grad circa 50 Himpt Kartoffeln(21¹).
II. Etwas lehmigter Sand.
33.
Rayolen war, des rohen und leichten Bodens ungeach⸗ tet, unſchäͤdlich im Ertrag und daher nuͤtzlich. Auf rayol⸗ tem Boden, im Durchſchnitt der rohen Unterlage mit der Oberflaͤche(c. 709 Grad) nur 627 Grad werth, gab das Feld dennoch eben ſo viel als das danebenliegende umge⸗ pfluͤgte Stuͤck von 709 Grad. Das Rayolen, d. h. die groͤßere Tiefe, Muͤrbigkeit, innigere Vermiſchung des Bodens hat alſo 82 Grad mindern Werth des Bodens gut gemacht.
(²*) So merkwuͤrdig die Wirkung des Herings auf Kartof⸗ feln im Sandlande auch in landwirthſchaftlicher Ruͤckſicht iſt, ſo moͤgte ich doch nicht die Veranlaſſung geben, daß dieſe Beduͤngung anders als zum Viehfutter benutzt wuͤrde. Ich beſorge ſehr, daß ſie den Eßkartoffeln etwas Herbes im Geſchmack geben wuͤrden.
Der Wohlgeſchmack der Kartoffeln wird nur dadurch erhalten, daß ſie ohne Duͤnger gebanet werden; hoͤch⸗ ſtens nur auf Stallduͤnger, der im Herbſt untergepfluͤgt worden iſt. Die Flotbecker Kartoffeln verdanken die vor⸗ zuͤgliche Feinheit ihres Geſchmacks dem Umſtande, daß ſie ohne animaliſchen Duͤnger irgend einer Art und nur auf untergepfluͤgten Klee und andere gruͤne Düngung gebauet werden.


