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eben zu wollen, der Folge neh⸗ rreichen werde, läßt ſich auch dem gegenwir⸗ ziehen: ſo gibt vie jedes menſch⸗ oft die größten das Unerwartete
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gar nicht an die Möglichkeit geglaubt haben würde, eine fo große Menge auf irgend eine Weiſe ernähren zu können. Der rationelle Betrieb der Landwirthſchaft entdeckte Hilfs⸗ quellen, an die man früher nicht gedacht hatte, der ver⸗ mehrte Anbau von Futterkräutern lieferte Nahrungsmittel im Uiberfluſſe. Unter dieſen aber ſtanden die Kartoffeln oben an. So wie dieſe die Nahrung der Menſchen faſt um die Hälfte vermehrten, ſo auch die der Schafe. Und gerade in Gegenden, wo andere Futterkräuter verſagen, z. B. im Sandboden, gedeihen, ſie am allerbeſten. Wenn man daher von ihnen ſagen kann, daß ſie die Ernährung von der Hälfte mehr Menſchen zulaſſen als alle übrigen Nahrungsmittel: ſo geben ſie auch durch die möglich gemachte ſtärkere Schafhaltung die Mittel zu der Beklei⸗ dung der vermehrten Menſchenmenge her. Ihre Wohl⸗ thätigkeit iſt daher nie genug zu preiſen. Um dieſe recht zu fühlen, denke man ſich derſelben nur auf einmal gänz⸗ lich beraubt! Welch gränzenloſes Elend müßte da augen⸗ blicklich eintreten!—
Neben dieſen vermehrten Fütterungsmitteln für die Schafe verminderte man noch nebenbei die Zahl der an⸗ dern Hausthiere, als z. B. der Kühe. Dieſe große Ver⸗ mehrung fand aber ſchon hie und da ihre Gränzen. Theils kam man doch, trotz aller Verbeſſerungen, zuweilen in Futternoth; theils aber fand man ſich auch hie und da getäuſcht, wenn man auf jede Gefahr hin die Schäferei erweiterte. Theure Ankäufe von Zuchtſchafen, nöthige koſtſpielige Bauten, höhere Schäferei⸗Verwaltungskoſten, und hintennach niedrige Wollpreiſe, Unglück durch Krank⸗


