Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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ſiebenfache Ausſaat, alſo 700 Schfl., und es waren von den 50 Schfl. 4 ½ Korn Ertrag, alſo 225 Schfl. ange⸗ geben. Beiläufig geſagt, ſieht man daraus, wie wenig es den Regierungen möglich iſt, die Erzeugung der Nah⸗ rungsmittel und deren Bedarf für ein Jahr gehörig aus⸗ zumitteln. Bei den Viehbeſtänden laſſen ſich freilich dieſe falſchen Angaben nicht ſo weit treiben, weil der Augenſchein gar zu ſehr dagegen iſt. Schafe laſſen ſich jedoch am beſten unterſchlagen, da ſie ſich in großen Haufen nicht ſo leicht überzählen laſſen. Aus dieſen ſo höchſt unrichtigen Angaben läßt es ſich denn auch er klären, daß manche Provinz im Verhältniß zu ihrer Größe und ihrer Bodengüte ſo ſehr wenig Schafe zählt, wenn auch alle beſtehenden Verhältniſſe günſtig für die Schaf⸗ zucht ſind, wie dies namentlich mit Böhmen der Fall iſt.

Nächſt der Zahl kommt es bei dem Stande der Schafzucht auf ihre Güte oder ihren intenſiven Werth an. Vergleichen wir dieſen im Allgemeinen in ganz Europa mit dem frühern, ſo hat er ſich ungeheuer ge⸗ hoben, und die Landwirthſchaft hat in dieſem an Grund⸗ kapital unglaublich zugenommen. Betrachten wir nur die eine Rente der Schafzucht, die Wolle: ſo hat ſich dieſe ohne allen Zweifel in den letzten beiden Jahr⸗ zehenden mehr als verdoppelt. Die numeriſche Vermeh⸗ rung derſelben allein kann beinahe die Hälfte betragen, die Zunahme der Güte des Products und ſomit deſſen Preiſes aber trägt noch weit mehr aus als dies. Nehmen wir nur Deutſchland allein, ſo bezieht dies bloß für die Wolle, die in den Wollhandel kommt, jetzt weit

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Esg.