Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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Hil mittel auf eine Art zu benutzen, die großen Erfolg verſpricht. Klima und Trift begünſtigen die Sache. Men⸗ ſchen, mit den nöthigen Vorkenntniſſen ausgerüſtet, ſind dahin gegangen, um das Unternehmen zu leiten. Große Parthien von edlen Schafen werden alljährlich nachge⸗ ſchickt. Dies und die Vermehrung der bereits dort vor⸗ handenen läßt allerdings erwarten, daß in nicht gar lan⸗ ger Zeit bedeutende Maſſen von Wolle nach Europa von dorther werden gebracht werden. Jedoch iſt auch hier die Gefahr für die europäiſche Schafzucht noch nicht ſo groß. Denn nach den großen Anſtrengungen, welche man ſchon ſeit einer Reihe von Jahren zur Emporbringung der ver⸗ edelten Schafzucht auf Neu⸗Süd⸗Walles gemacht hat, ſind die Wollparthien, die man ſeitdem von dort nach Europa gebracht hat, immer noch als ſehr gering zu achten. Nach den engliſchen Einfuhrliſten kamen im Jahre 1319 von dort 2000 Ballen Wolle, und im Jahre 1826 die von mehreren Jahren dort aufgehäufte mit ungefähr 5000 Bal⸗ len. Bedenkt man nun die bedeutenden Koſten und die Schwierigkeit eines ſo weiten Transportes, dann den zu⸗ nehmenden Bedarf an Wollenwaaren für Amerika: ſo wird ſich die Sache der Wahrſcheinlichkeit nach noch auf eine lange Zeit hinaus ausgleichen. Dazu kommt denn noch der allgemein immer mehr zunehmende Verbrauch von Wol⸗ lenwaaren aller Art, ſo daß die ſeit einigen Jahrzehnden faſt verdoppelte Production der Wolle doch keinen merk⸗ lichen Uiberfluß derſelben zu wege gebracht hat: wie aus dem gegenwärtigen Preiſe derſelben, verglichen mit dem

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