Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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ſeidenarigen Glanz. Vielmehr ähnelt dieſer dem Scheine von weißem Email. Sie hat das Anſehen, als wäre ſie zwiſchen einer Kerbmaſchine gedrückt worden. Man läßt ſie nicht das ganze Jahr hindurch, ſondern ſchert ſie, wenn ſie 6 3 Monat alt iſt. Die jährliche Ausbeute ſoll, nach Ausſage des Schäfers, bis zu 4 Kilogramme (3 Pfund) betragen. Sie ward mit 2 Franken das Kilo⸗ gramm bezahlt, und die Nutzung eines ſolchen Schafes iſt demnach ziemlich hoch. Die Manufacturiſten ſollen dieſe Wolle wegen ihres hohen Glanzes ſehr ſchätzen. Da die Sache großes Auſſehen machte: ſo war es nicht zu verwundern, daß man für einen etwas guten Widder von dieſer Race 1000 Franken bezahlte. Weniger voll⸗ kommen ſind, wie natürlich, die Nachkömmlinge von Land⸗ ſchafen. Die Unregelmäßigkeit im Wuchſe der Wolle gibt ihr einen weit geringern Werth als der vorigen.

Die rein erhaltenen engliſchen Schafe von der Lei⸗

ceſter- und Diſhley⸗Race entwickeln ihre Wolle auf dem Continente ſo gut und vollkommen, wie in England, in⸗ deß erreicht dieſe nicht ganz die Länge, wie dort, wahr⸗ ſcheinlich wohl darum, weil ihr das feuchte Klima und das überreichliche und ſaftige Futter, welches die Schafe in England haben, fehlt. Eine Vergleichung des Preiſes der engliſchen Kämmwolle und des Ertrages dieſer Schafe, mit dem der Merinos, die ich weiter unten geben werde, wird am beſten beweiſen, ob wir auf dem Continente mehr der Zucht dieſer oder der der langwolligen Schafe nachſtreben ſollen.

Schon im erſten Bande habe ich angedeutet, daß

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dieſem Uib die Größe würdigen! ſchon da ſe chen wir,

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