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Wollhaare unter einander gleiche Länge und Feinheit haben. In je vollkommenerem Grade dieſe Eigenſchaft in der Kämmwolle ſich befindet, deſto vorzüglicher iſt ſie.
In England begünſtigt das feuchte Klima dieſen günſtigen
Wuchs, obgleich zur Hervorbringung desſelben erſt eine gewiſſe Race⸗Eigenthümlichkeit da ſeyn muß. Gerade das iſt es, was beſonders den polniſchen und ungari⸗ ſchen Zackelſchafen fehlt. Bei ihnen iſt zwiſchen der langen und langhaarigen Wolle noch ein filziger Flaum, der dieſe Wolle verbindet und ihre Scheidung(das Kämmen) ſo⸗ wohl, als das Legen in kleine glatte Stränchen erſchwert und faſt unmöglich macht. Gerade dieſe nachtheilige Eigen⸗ ſchaft aber iſt es, die ſie zur Kämmwolle untauglich macht. Wenn man nun von dieſen Zackelſchafen zu glauben geneigt iſt, ſie würden bei einiger Sorgfalt in der Haltung leicht ein Product liefern, was der engliſchen Kämmwolle an Güte ſehr nahe käme: ſo dürfte man wohl, aus Mangel an richtiger Einſicht in die Sache, leicht in Irrthum gerathen. Kreuzungen ſolcher Schafe mit entſchieden vorzüglich engli⸗ ſchen Widdern könnten aber wahrſcheinlich, wenn ſie durch mehrere Generationen fortgeſetzt würden, ein günſtiges Reſultat liefern. Ich bin jedoch der Mei— nung, daß es ſchwieriger ſeyn müßte, etwas Vollkom— menes durch dergleichen Kreuzungen zu erzielen, als mit Merinos: weil bei dieſen ſchon ein gleichartiger und geregelter Wollwuchs da iſt, und nur eine Vereinigung der guten Eigenſchaft der Regelmäßigkeit bei beiden ſtatt finden darf, während bei den Zackeln ein vorhandener Fehler herauszuſchaffen iſt. Die däniſchen langwolligen
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