Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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Wie ſehr aber derſelbe dem höhern Preiſe der Wolle ſcha⸗ den müſſe, das leuchtet aus der oben gegebenen Berech⸗ nung des Sortiments von zwei Schuren klar genug ein. Man muß alſo, wenn man von Ausgeglichenheit ei⸗ ner Schäferei ſpricht, dies nicht bloß von den Thieren unter einander, ſondern ganz beſonders auch von den gan⸗ zen Vließen der ſämmtlichen Heerde verſtehen können. Um nun dieſe ſo wünſchenswerthe Eigenſchaft in eine Heerde zu bringen, und darin feſt zu erhalten, iſt vorzugsweiſe in Deutſchland von ſehr vielen Schafzüchtern ein ſyſtema⸗ tiſches Verfahren eingeführt und beobachtet worden. Man ordnet nämlich ſämmtliche zur Zucht beſtimmten Thiere nach der Güte ihrer Wolle in beſtimmte Klaſſen, gibt den Nutterſchafen die ihnen als gleichartig zuſagenden Widder, und führt beſtimmte Abſtammungsregiſter, wodurch man beſonders bei den Widdern für die weitere Vererbung ihrer guten Eigenſchaften geſichert iſt. Um nun dieſes ſyſtematiſche Verfahren mit aller Genauigkeit fortwährend beobachten zu können, iſt es nöthig, daß man jedes Schaf nach den Vollkommenheiten und Mängeln, die es in ſei⸗ ner Wolle entwickelt, kenne. Dies würde bei der großen Zahl einer ganzen Heerde unmöglich ſeyn, wenn man keine beſondern Hilfsmittel hätte. Dieſe ſind die Nummeri⸗ rung der ganzen Heerde. Jedoch iſt dieſelbe einer Menge

Schwierigkeiten unterworfen. Anfangs verſuchte man es

mit kleinen Täfelchen, auf denen eingebrannte Nummern

waren, und die man den Schafen um den Hals band.

So feſt man nun aber auch die Schnur wählen mochte,

ſo fehlte es, wenn man die Heerde revidirte, nicht an einer

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