Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Dieſe Schur iſt alſo, wenn die erſte 1410 werth war, nur 1193 werth, dies beträgt beinahe ein Sechs⸗ theil des Ganzen, und wenn daher ein Käufer für die erſte für den Centner 200 fl. Conv. Münze bezahlt hätte: ſo könnte er für dieſe nur 166 fl. geben, vorausgeſetzt, daß ſie beide bei der Wäſche und Schur gleichmäßig be⸗ handelt wären.

Aus dieſer Vergleichung aber können ſich die Schaf⸗ züchter zweierlei entnehmen. Das erſte iſt die Lehre, daß es in jedem Falle der Mühe lohnt, in der Veredlung und Vervollkommnung ſeiner Schafheerde nicht zu ermüden, ſondern unverdroſſen fortzugehen. Denn ꝛ¹z mehr in der Einnahme bei einem Erwerbszweige, ſteigert den Rein⸗ ertrag ungemein, da von dieſem Sechstheile nichts mehr abzuziehen, ſondern dasſelbe lediglich zur liquiden Rente zu ſchlagen iſt. Wem ſeine Schäferei alſo z. B. im zweiten Falle 5000 fl. brächte, der bezöge von ihr, wenn ſie die Qualität der erſten erreichte 6000 fl. Wenn nun in bei⸗ den Fällen alle Koſten bis zum Verkaufe 3000 fl. betrü⸗ gen: ſo wäre im erſten Falle der Reinertrag um die Hälfte höher als im zweiten.

Das Zweite, das aus der gegeben Vergleichung hervorgeht, iſt der Troſt für den rationellen Schafzüchter, daß, wenn er einmal auf der Stufe des zweiten gege⸗ benen Falles ſteht, er auch bei fortgeſetzt conſequentem Verfahren ſchnell die Stufe von Nr.)erreichen, und ſo ſeine Schäferei⸗Rente leicht um die Hälfte vermehren kann.

Da ich eben behauptet habe, daß die höchſte Stufe der Vollkommenheit bei den Merinos nur allein durch ein

fortgeſet reicht we Orte ſey Ob man werde ic

Ra Schafßü ſicheres hat, zo punkt und de in den einträgl jenes 3 mit bei Sanftl bezahlt dern zu gen dar nicht a gen ſu nur in verbrei daß er rückſch ßerſte! Lenden daß es Zuchtt