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ſich in dem 4ten Bulletin des Wollveredlungsvereins in Pa⸗ ris befindet, und die von Herrn J. Cordier aufgeſtellt iſt. Nach dieſer führte Frankreich noch im Jahre 1822 und 1825 für mehr als 24 Millionen Franken rohe Wolle, für mehr als 4 Millionen Franken Schafe, und für mehr als 5⁰0,000 Franken wollene Zeuge ein. Nach derſelben Uiberſicht hatte ſich die Zahl der Schafe in Vergleich zu dem obigen Bericht von 1811 um 2 Millionen vermindert. Denn dort ſind 37 Millionen angegeben und hier nur 35 Millionen. Wenn an beiden Orten kein Irrthum in den Angaben ſtatt findet: ſo müßten die Wollen⸗Manufacturen ſeit jener Zeit in Verfall gekommen ſeyn, weil bei vermin⸗ derter eigener Erzeugung die Einfuhr von Wolle geringer geworden iſt. Im Ganzen hat aber der Zeitraum von 10 Jahren den großen Erfolg nicht gehabt, den man von jenen durchgreifenden Maßregeln wohl hätte erwarten können. Denn in mehrern deutſchen Provinzen hat die Schafzucht in gleichem Zeitraume ſich mehr als um 50 Procent in ihrem Geldertrage vermehrt, ohne daß von Seiten der betreffenden Regierungen ſolche kräftige Anſtalten zum Emporkommen derſelben wären gemacht worden.
Die Sache findet ihre Erklärung wohl in folgenden Umſtänden:
Erſtens. Nicht lange nach jenem Dekrete kam der ruſſiſche Feldzug mit allen ſeinen für Frankreich ſo verderb⸗ lichen Folgen und die Ausführung jener Maßregeln konnte nicht fortgeſetzt werden.
Zweitens. Anſtatt daß neue Merinoſtämme nach Frank⸗ reich kamen, wurden viele der vorhandenen hinweggeführt; und
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