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Zeichen von Fälle vor⸗ zeränderung wie bemer, ann.
ſo kann es eine lloß⸗
Gift, Contagien, Miasmen. 313
gelegte Ader mit einer Auflöſung davon, ſo wird zuletzt jedes Blutkügelchen in Verbindung treten, d. h. es wird vergiftet.
Arſenverbindungen, welche keine Verbindung mit Theilen von Organismen einzugehen vermögen, werden auch in großen Gaben ohne Einfluß auf das Leben ſein; es iſt bekannt, daß viele unlösliche baſiſche Salze der arſenigen Säure nicht giftig ſind, und eine der reichſten Arſenverbindungen, die in ihrer Zuſammenſetzung den organiſchen Verbindungen am nächſten ſteht, das von Bunſen entdeckte Alkargen, beſitzt nicht die ge⸗ ringſte nachtheilige Wirkung auf den Organismus.
Aus dieſem Verhalten läßt ſich mit einiger Sicherheit die Grenze firiren, in welcher dieſe Subſtanzen aufhören, als Gifte zu wirken; denn da die Verbindung nur nach chemiſchen Ge⸗ ſetzen vor ſich gehen kann, ſo muß unausbleiblich der Tod er⸗ folgen, wenn das mit dem Gifte in Berührung ſtehende Or⸗ gan hinreichend davon vorfindet, um Atom für Atom eine Ver⸗ bindung damit einzugehen; iſt weniger davon vorhanden, ſo wird ein Theil davon ſeine Lebensfunctionen beibehalten.
Den Verhältniſſen nach, in welchen ſich der Faſerſtoff mit Salzſäure, Bleioxid und Kupferorid verbindet, muß nach den Unterſuchungen von Mulder ſein Aequivalent durch die Zahl 6361(Poggendorff's Annalen, Band 40, S. 259) ausge⸗ drückt werden; annäherungsweiſe kann man annehmen, daß ſich eine Quantität von 6361 Faſerſtoff verbindet mit 1 Aeq. arſeniger Säure oder mit 1 Aeg. Sublimat.
Wenn wir 6361 Faſerſtoff im waſſerfreien Zuſtande mit 30,000 Waſſer verbinden, ſo haben wir ihn in dem Zuſtande wie er im menſchlichen Körper, in der Muskelfaſer oder im Blute enthalten iſt. In dieſem Zuſtande werden 100 Gran Fa⸗ ſerſtoff zu gleichen Atomgewichten eine geſättigte Verbindung ein⸗ gehen mit 3 10 Gran arſeniger Säure und 5 Gran Sublimat.


