Teil eines Werkes 
Erster Theil: Erster Theil
Entstehung
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than. Umſonſt, daß die liebe Natur mit einigen kargen wei⸗ ßen Kleepflänzchen dem Menſchen den Fingerzeig zum Beſſern giebt! Er hat Augen und ſieht nicht, oder bemerkt er auch ihren Wink, ſo fühlt er ſich zu ohnmächtig, ihm zu folgen.

Einige ganz nahe gelegene Stücke werden ſelten eingedreiſcht; in ihrer Fruchtfolge aber herrſcht nur wenig Unterſchied von der ſchon angegebenen. Sie iſt

1) 2) 3) auch 4) Hafer 4) Kartoffeln, gedüngt,

Nun wieder Dreiſche.

Man hat bei der Roggenbeſtellung drei verſchiedene Ver⸗ fahrungsarten.

Die Erſte. Einem ſehr alten Dreiſchboden wird die Gras⸗ narbe abgehackt, dieſe mit etwas Reiſig in kleine Haufen auf⸗ geſtellt und verbrannt. Nachdem die Aſche ausgeſtreut, wird der Roggen geſäet und mit etwas Miſt, ſtatt mit Erde, über⸗ deckt.

Die Zweite. Ein alter Dreiſchboden wird im Nachherbſte umgepflügt, geeggt, mit Roggen beſäet und dieſer mit Miſt überdeckt, oder der Boden wird vorher überdüngt, der Roggen über den Miſt hergeſäet und mit Reiſern eingeſchlagen.

Die Dritte hat auf einem nicht gepflügten Kartoffellande Statt. Der Samen wird ebenfalls mit Miſt zugedeckt. Wahr⸗ ſcheinlich geſchieht das Decken mit Miſt, um dem Auffrieren vorzubeugen, denn gegen den Froſt ſelbſt würde der Dung der Erde das Korn beſſer ſchützen.

Die Saatzeit fällt gegen Ende Oktobers. Man ſäet einen Scheffel Roggen auf den Magdeburger Morgen.

Da der Roggen ſelten vorkommt, ſo iſt ſein Ertrag nicht unbedeutend. Man zaͤhlt auf das ſiebente bis achte Korn und hat ſchon Beiſpiele vom ſechszehnten Korn gehabt.

Der Hafer wird im April bis zur Hälfte des Mai geſäet; man pflügt nur einmal dazu und eggt den Samen unter. Man nimmt 4 Scheffel Hafer auf das Malterſcheid und erndtet ihrer 16. Der Hafer wird gemäht, der Roggen geſchnitten.

Die Kartoffeln werden entweder in die Stoppeln des erſten Dreiſchhafers ohne Dung gepflanzt, oder in ein ſchon von Ha⸗

5) Flachs, 6) 7) 8) Hafer.

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