Teil eines Werkes 
Erster Theil: Erster Theil
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Aune, be⸗ En an. ttallfütte⸗ e gemein⸗ thäͤdigung Aln.

1 Wege in obinſons Arr daheim ſein Ge⸗

ine Pro⸗ air Zeit zu riGeſpann ches der Verkehr

Feſſeln. and Com⸗

Nulen, um 4 Menſch an einem ichaft be⸗ aen Tiefe 33 oft drei aich ſolche azein Wa⸗ iten mit güt weder ngräben, s großen aben.

des etwas a Mark iſt. a Hühen man ſcc

31

wieder feſt, im Fall man nicht mit doppeltem Geſpanne ver⸗ ſehen iſt. Selbſt auf dem Sande ſind die Wege nicht immer gut, indem ſolcher häufig mit moorigen Stellen abwechſelt, worin die Wagen verſinken. Die Wege, die Jahr aus Jahr ein im Waſſer ſtehen, ſind noch die beſten, wenn ſich im Win⸗ ter nicht manchmal klafterhohes Eis darin anhäufte.

Im Münſterſchen hat man ſich bisher mit zweierlei Flick⸗ werk beholfen. Das eine, daß man dicke Steine herbeifuhr und ſie in die Löcher der Wege, ſogenannte Klalloͤcher, ent⸗ ladete, wodurch aus einem Uebel ihrer zwei gemacht wurden. Die größeren Steine verſinken durch ihre Schwere im Kothe, und da ſie daſelbſt nicht an einander geſchloſſen ſondern ver⸗ einzelt liegen, ſo zwängen ſich die Räder davor in die Höhe, ſchlagen dann plötzlich wieder hinunten, und verurſachen um ſo tiefere und gefährlichere Löcher, worin Geſchirr und Geſpann zu Grunde gehen. Dieſe Klailöcher machen dann das Lang⸗ ſpannen bei dem Zugviehe nothwendig, ſo bekannt es auch iſt, daß die Verlängerung der Zuglinie der Zugkraft ſchade. Man bewirkt nämlich durch jene Verlängerung, daß die hintern Pferde ziehen können, wenn die vordern Mühe genug haben, ſich frei durch die Klailöcher durchzuquälen, und ſo umgekehrt, wenn die hintern darin verwickelt ſind.

Das zweite Flickwerk wird mit Faſchinen vollführt. Allein ſolche Brücken über den Koth ſind zu unſern Tagen allzu koſt⸗ bare Dinge. Wir haben das Holz an zehn andern Orten nö⸗ thig, und dürften daher den Wegen wenig oder nichts davon abgeben, und doch iſt es unglaublich, welche Holzſtöße alljährlich darauf verwendet werden. Aber was thut man nicht, um nicht vollends zu verſinken? Ich muß die Mittel zur Verbeſſerung der Wege übergehen, ihre Beſchreibung würde eine beſondere Abhandlung erfodern.

b) Gewäſſer. In einem flachen Lande, wie das Für⸗ ſtenthum Münſter, kann durch den Mangel an Entwäſſerung der größte Nachtheil entſtehen. Man hatte in dieſem Lande früher ein vortreffliches Edikt über dieſen Gegenſtand, welches in einigen Gegenden ſehr gut ausgeführt worden. Alle Fluͤſſe, Bäche und Zuggräben wurden aufgenommen, ihre Richtung,