Teil eines Werkes 
Erster Theil: Erster Theil
Entstehung
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rung, ihres Verkehrs mit den benachbarten Provinzen, des Eingreifens von Handel, Fabriken und Nebengewerben, der her⸗ gebrachten Culturarten und eingeführten Culturgegenſtände, des Abganges oder Ueberfluſſes an Brenn⸗ und Bau⸗Material, der örtlichen Bedürfniſſe, der Zahl arbeitender Hände, des durch lange Gewohnheit gebildeten Nationalſinnes, der Ausdehnung noch urbar zu machenden Landes, der Größe des Capitals, das in dem Ackerbau ſteckt oder hineingelegt werden kann, und end⸗ lich der phyſiſchen und moraliſchen Kräfte derjenigen Claſſe, welche ſich mit der Cultur der Erde befaßt, es kömmt dar⸗ auf an, ſage ich: welche Größe von Wirthſchaften unter einem oder mehreren ſolcher Umſtände auf dieſe oder jene Provinz am beſten paſſe, und nichts würde zweckwidriger und ſelbſt verderb⸗ licher ſeyn, als für alle Provinzen nur einen Leiſten annehmen zu wollen. Offenbar und außer allem Zweifel ſind die Wirthſchaften mittlerer Größe für das öffentliche Wohl die zuträglichſten. Unter dieſen Wirthſchaften verſtehe ich ſolche, worin eine Fa⸗ milie bei Induſtrie, Fleiß und den gehörigen Mitteln ſich ehr⸗ bar ernähren, und einen Sparpfennig für die Zukunft zurücklegen kann. Dazu reicht meiner Meinung nach eine Ackerausdehnung zu, welche auf Sandboden zwei, auf gewöhnlichem Lehmboden vier, und auf ſchwerem Lehm- oder Klaiboden ſechs Pferde oder Ochſen zureichend beſchäftiget. Die Vertheilung des Bodens un⸗ ter ſolcherlei Wirthſchaften würde eine anſehnliche Bevölkerung und einen bewährten, dauerhaften Wohlſtand(wiewohl keinen Reichthum, der auch nicht aufs Land gehört, und daſelbſt mehr nachtheilig als vortheilhaft auf Moralität und Induſtrie wir⸗ ken würde) hervorbringen. Es würde dabei nicht an Früchten mangeln, um die Mäaͤrkte befriedigend und in guten Jahren überflüſſig damit beſetzen zu können. Durch ein gutes aber ge⸗ wöhnliches Auskommen würde ein Volk von ſolchen Landwirthen eben ſo weit von dem Prunke und dem Uebermuthe, wozu große Wohlhabenheit ſo leicht verleitet, als von Muthloſigkeit, Gleich⸗ gültigkeit, Unſittlichkeit und Niederträchtigkeit, wozu Druck und Noth den Menſchen herabwürdigen, entfernt ſeyn. Ueberall alſo, wo es möglich iſt, dieſen Mittelweg einzuführen, oder ihn da,

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